"Mädchen im Lehrberuf 1996"

Neuerscheinung aus 'Zahlen, Daten, Fakten'

Wien (PWK) - Mädchen tendieren immer mehr zu technischen und gewerblichen Lehrberufen, wie die Studie "Mädchen im Lehrberuf 1996" der Wirtschaftskammer Österreich, die jetzt im Leistungsbereich 'Zahlen, Daten, Fakten' zum Nachlesen erschienen ist, zeigt. ****

Der von Werner Hackl, Abteilung für Statistik, verfaßte 12-Jahresvergleich von weiblichen Lehrberufen zeigt eine deutliche Abnahme in den traditionellen Mädchenberufen und Zunahmen in den klassischen Männerberufen; ein Trend, der primär eine Entwicklung des Marktes sein dürfte und weniger auf Förderungen oder Aktionen zurückzuführen ist. So gibt es deutliche Rückgänge bei der Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau (minus 10.826), zur Friseurin (minus 2.087), zur Köchin (minus 2.263) oder zur Damenkleidermacherin (minus 1.326). Dagegen lernen derzeit nicht weniger als 432 Mädchen den Beruf der Tischlerin, 280 werden zur Zahntechnikerin ausgebildet und 645 Mädchen haben den neuen Lehrberuf der Pharmazeutisch-kaufmännischen Assistentin gewählt.

Diese Entwicklung zeigt sich auch an der Verschiebung des Anteils weiblicher Lehrlinge in den Sektionen: So konnte im 12-Jahresvergleich das Gewerbe und Handwerk seinen Anteil an weiblichen Lehrlingen insgesamt von 27,4 Prozent auf 33,6 Prozent ausweiten, während der Handel von 45 Prozent auf 36,5 Prozent zurückfiel.

Eine genaue Zusammenstellung der Daten bringt die Broschüre "Mädchen im Lehrberuf 1996", die im Mitgliederservice der Wirtschaftskammer Österreich, Tel: 01/50105/DW 5050, Fax: 01/502 06/DW 236 oder via e-mail: marketing@wk.or.at, erhältlich ist. (Schluß) schr

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