Ciba Spezialitätenchemie Österreich steigert Umsatz im 1. Halbjahr um 7,5% auf 640 Mio. ATS Nach Slowenien, Ungarn und Kroatien zeigen sich nun erste Exporterfolge in Rußland und Lettland

Wien (OTS) - Die Ciba Spezialitätenchemie GmbH Österreich, ein Tochterunternehmen der seit 1. Jänner von Novartis ausgegliederten und eigenständig agierenden Ciba Spezialitätenchemie AG / Basel, konnte im ersten Halbjahr 1997 den Umsatz um 7,5% auf 640 Mio. ATS steigern. Wie schon im ersten Quartal, profitiert die Division Consumer Care (Chemikalien für die Papier-, Waschmittel- und Textilindustrie) in Österreich auch weiterhin von der gesteigerten Nachfrage in der Papierindustrie. Anhaltend hohe Zuwächse verzeichnen Chemiespezialitäten für die Lackindustrie sowie für die Elektro- und Elektronikindustrie.

"Das Halbjahresergebnis bestätigt auch in Österreich unseren guten Start als eigenständiges Unternehmen", zeigt sich Dr. Vitus Berger, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Ciba Spezialitätenchemie GmbH Österreich, mit der anhaltend guten Entwicklung zufrieden. Hochgerechnet auf das Gesamtgeschäfts-jahr 1997 wird der angepeilte Umsatz von 1,2 Mrd. ATS mit Sicherheit übertroffen werden.

Erste Exporterfolge in Rußland und Lettland

Ciba Spezialitätenchemie GmbH Österreich zeichnet auch für das Osteuropa-geschäft innerhalb des Konzerns verantwortlich. Obwohl sich die Konjunktur in den osteuropäischen Nachbarstaaten nur langsam entwickelt, ist es nunmehr gelungen, in Lettland und Rußland erste Exporterfolge zu erzielen. Die Lieferungen nach Slowenien, Ungarn und Kroatien liegen seit Jahresbeginn deutlich über den Erwartungen.

Ciba Spezialitätenchemie AG beschleunigt Wachstum im 1. Halbjahr 1997 319 Mio. CHF Nettogewinn (+50%), 3,96 Mrd. CHF Umsatz (+20%)

Die weltweit tätige Ciba Spezialitätenchemie AG / Basel konnte in den ersten sechs Monaten des Jahres 1997 den Nettogewinn vor Restrukturierungs-aufwand um 50% auf 319 Mio. CHF und den Betriebsgewinn vor Restrukturierungs-aufwand um 45% auf 477 Mio. CHF steigern. Ausschlaggebend für diese Entwicklung waren neben dem günstigen Einfluß von Währungsveränderungen in erster Linie das beschleunigte Umsatzwachstum sowie Kosteneinsparungen in der gesamten Organisation. Der Umsatz steigerte sich im zweiten Quartal in allen Divisionen um 20% auf 3,96 Mrd. CHF. Unter der Voraussetzung einer anhaltend stabilen Wirtschafts- und Währungsentwicklung soll sich der operative Gewinn vor Restrukturierungskosten markant verbessern. Die Restrukturierungs- und einmaligen Kosten werden weiterhin auf rund 300 Mio. CHF geschätzt.

Der Börseneuling Ciba Spezialitätenchemie AG (der erstmalige Handel an der Zürcher Börse erfolgte am 13. März 1997) wird seiner Rolle als Blue Chip weiterhin gerecht: der Kurs der Namensaktie stieg von 116,25 CHF im Nominale 10 CHF auf 141,25 CHF am 2. September 1997. Die Gesamtzahl der ausgegebenen Aktien von Ciba Spezialitätenchemie beträgt 72,130.117, davon befinden sich 3,256.945 Aktien im Eigenbesitz.

Im Zuge der Fusion von Ciba-Geigy und Sandoz zur Novartis AG wurden die nicht-Pharma- und Agro-relevanten Chemiebereiche in der Ciba Spezialitätenchemie AG mit Sitz in Basel zusammengeführt. Der neu geschaffene Konzern gliedert sich in die fünf Divisionen Additive, Chemikalien für die Papier-, Waschmittel- und Textilindustrie, Kunststoffe, Textilfarbstoffe und Pigmente. Die Ciba Spezialitätenchemie verfügt weltweit über 58 Werke in 29 Ländern und beschäftigt rund 20.000 Mitarbeiter.

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Ciba Spezialitätenchemie
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