Eichinger: U6-Verlängerung bis Mödling ist Schnapsidee der F!

"Mödling darf nicht zu Riesenparkplatz degradiert werden"

Niederösterreich, 2.9.97 (NÖI) "Die seitens der F immer
wieder geforderte Verlängerung der U6 nach Mödling ist eine typische Schnapsidee dieser Fraktion. So würde der Ausbau der
U6 bis Mödling insgesamt sechs Milliarden Schilling kosten, die
zur Hälfte vom Land Niederösterreich bezahlt werden müßten.
Dazu kämen pro Jahr und Kilometer zehn Millionen Schilling an Betriebskosten. Es ist völlig verantwortungslos, derartige Forderungen aufzustellen, ohne sich auch nur im geringsten ein
Bild darüber zu machen, was das für den Steuerzahler bedeuten würde", stellte der dritte Präsident des NÖ-Landtages, LAbg. Leopold Eichinger fest.****

Abgesehen von der Kostenlawine, die auf das Land und den Steuerzahler herabrollen würde, müßte man sich auch Gedanken über die Zukunft der Stadt Mödling machen. "Die Garten- und Einkaufsstadt Mödling würde durch den Ausbau der U6 zu einem Kopfbahnhof und zu einem Parkplatz für tausende Fahrzeuge degradiert werden", so der Präsident weiter.

Das Land Niederösterreich hingegen setzt auf Projekte, die
der Bevölkerung wirklich etwas bringen. So zum Beispiel auf die öffentliche Verkehrsanbindung von Wien nach Mödling, wie die Einführung des Viertel-Stundentaktes von Wien nach Mödling auf
der Südbahn, betonte Eichinger.

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