Lenzing: Aktionärsbrief Teil 1

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Ad-Hoc Mitteilung von: Lenzing

1. Halbjahr 1997:
Unverändert schwierige Marktlage

Operative Ergebnisverbesserungen durch
Gegensteuerung

Das operative Geschäft ist im ersten Halbjahr
1997 konzernweit besser verlaufen als das
zweite Halbjahr 1996. Eine Ausnahme macht hier
die indonesische Beteiligung, die mit
Überkapazitäten und Preiseinbußen zu kämpfen
hatte.

Herausragendes Ereignis für die Lenzing Gruppe
war die erfolgreiche Fertigstellung unserer
ersten Lyocell-Großanlage im burgenländischen
Heiligenkreuz und der termingerechte Start der
Produktion am 2. Juli 1997.

Zudem hat das Bundesberufungsgericht in
Washington D.C. Mitte Juli 1997 in einem
zweitinstanzlichen Verfahren die Gültigkeit
eines Lenzing Patentes für die Herstellung von
Lyocell-Fasern entgegen den Argumenten des
Mitbewerbers Courtaulds bestätigt. Damit ist
die Bedeutung des Lenzing-Know Hows in der
Lyocell-Technologie neuerlich klar unter
Beweis gestellt.
Entwicklung der einzelnen
Konzerngesellschaften:
Europa

In Europa konnten seit Jahresbeginn bei
Viskose erste Preiserhöhungen umgesetzt
werden. Dies war vor allem auf den Anstieg des
US-Dollars, den Lagerabbau in der Industrie
sowie die Einstellung der
Viskosefaserproduktion eines Mitbewerbers
zurückzufühen. Im Nonwovens Sektor, also jenen
Produkten, die primär im Hygienebereich zum
Einsatz kommen, war die Nachfrage anhaltend
positiv.
Trotz erfolgter Preisanpassungen ist das
durchschnittliche Niveau für Viskosefasern in
Europa noch immer auf jenem der frühen
Achtzigerjahre.

(Forts)

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