Was sind gemeinnützige Anliegen wert?

Der Rückzug des Staates aus sozialer und humanitärer Verantwortung am Beispiel des Postgesetzes

Wien (OTS) - Einladung zur Pressekonferenz
Mittwoch, 3. September 1997, 10 Uhr
Cafe Landtmann Dr. Karl Lueger Ring 4, 1010 Wien

Wenn sich der Staat mehr und mehr aus seiner sozialen und humanitären Verantwortung zurückzieht, gewinnen gemeinnützige Anliegen vor allem für Hilfsbedürftige stark an Bedeutung. Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung und andere Wirtschaftsdaten weisen nichts über die gesellschaftliche und volkswirtschaftliche Dimension des Non-profit-Sektors aus. Freiwilligkeit, humanitäres und soziales Engagement, Spendenbereitschaft werden nicht nur ökonomisch unterschätzt.

Das Postgesetz, dessen Beschlussfassung in diesem Herbst unmittelbar bevorsteht, bildet eine der Rahmenbedingungen für die erfolgreiche Verwirklichung gemeinnütziger Anliegen. Mit dem Gesetz sollen die Tarife für Spendenaussendungen empfindlich angehoben werden.

Mit welchen Problemen Österreichs gemeinnützige Organisationen 1997 konfrontiert sind, welche zusätzlichen Tätigkeitsfelder abgedeckt werden müssen und wie sich im ersten Halbjahr 1997 Spendenaufkommen und -verhalten in Österreich verändert haben, darüber informieren

Dr. Roswitha Laimgruber, SOS Kinderdorf, Dr. Leopold Röhrer, Stv. Direktor CARE österreich und Dr. Günther Lutschinger, Geschäftsführer WWF österreich.

Moderation: Robert Francan, IÖGV.

Der IÖGV gehören folgende 22 Mitgliedsorganisationen an: amnesty international, Argus Fahrradlobby, ärzte ohne Grenzen, Barmherzigkeit International, CARE Österreich, Christoffel Blindenmission, GLOBAL 2000, Greenpeace östereich, Hilfsgemeinschaft der Blinden, Katastrophenhilfe österreichischer Frauen, Krebshilfe, Nord-Süd-Institut, ÖED, ÖIE, Österreichisches Hilfswerk, Pfadfinder Österreich, Pro Juventute, SOS Kinderdorf, Unsere kleinen Brüder und Schwestern, Vier Pfoten, Wiener Hilfswerk, WWF österreich.

Weitere Informationen: Robert Francan, IÖGV, Telefon: 0664/103 08 18

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