Die Zukunft der Bären in Europa Elfte Internationale Barenkonferenz in Graz

Graz (OTS) - 117 Bärenexperten aus Europa, Amerika und Asien treffen sich bei der heute beginnenden Elften Internationalen Bärenkonferenz, die vom 1.-4. September in Graz abgehalten wird. Vorrangiges Ziel dieser nur alle drei Jahre stattfindenden Veranstaltung ist der Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer im Bereich der Bärenforschung und des Bärenmanagements. "Besonders freut uns die hohe Teilnehmerzahl aus Osteuropa. Dies ist ein wichtiges Signal für den Bärenschutz angesichts der bevorstehenden EU-Osterweiterung", zeigt sich WWF-Bärenexperte Norbert Gerstl optimistisch.

"Es ist spannend, Erfahrungsberichte über Bärenmanagement aus allen Ecken der Welt zusammenzutragen und dadurch neue Erkenntnisse über den richtigen Umgang mit Braunbären in Österreich abzuleiten", erklärt Jutta Mosbach, Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft Braunbär Life, die Erwartungen an das Bärensymposium. So findet man im Tagungsprogramm Vorträge über Bären in Finnland, Italien, Alaska und den Bergen Hokkaidos ebenso wie wissenschaftliche Untersuchungen über die idealen Lebensraumbedingungen für Meister Petz. Doch nicht nur der Bär selbst, sondern auch das Zusammenleben mit dem Menschen und die dafür erforderliche Öffentlichkeits- und Bewußtseinsarbeit beschäftigt die Experten in Graz.

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