Selbsternannter ÖVP-"Sektensprecher" reagiert mit wüsten Beschimpfungen und bewußter Falschinformation

Wien (OTS) - Was die Kirche gestern voraussagte, nämlich daß Teile der ÖVP nun ihre Schmutzkampagne gegen Scientology verstärken werden, demonstrierte der selbsternannte "Sekten"-Sprecher der ÖVP und JVP Obmann Werner Amon, gestern wieder einmal mit seiner wüsten Reaktion und Falschinformationen auf die Stellungnahme der Scientology Kirche zum ÖVP-Beschluß. Amon, ein maßgeblicher Betreiber des menschenrechtswidrigen Beschlusses der ÖVP, der mit Propaganda und gezielter Falschinformation gegen Scientology vorbereitet wurde, behauptet wider besseres Wissens, daß sich die Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen nicht gegen den Parteibeschluß der CDU ausgesprochen hat.

Hier die Fakten:

"Deutschland: Gemäß den Informationen, die wir erhalten haben, ist die Scientology Kirche verschiedenen Formen der Diskriminierung ausgesetzt. Diese Diskriminierung geht insbesondere von politischen Parteien aus. Im Dezember 1991 hat die Christliche Demokratische Union (CDU) einen Beschluß verabschiedet, der den Scientologen verbietet, Mitglied dieser Partei zu werden, was vor allen Dingen zum Ausschluß von Mitgliedern aus der Partei aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit geführt hat." - Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen, Dezember 1994

"In den letzten Monaten haben wir Berichte erhalten, nach dem Mitglieder der Scientology Kirche in Deutschland Opfer verschiedenster diskriminierender Maßnahmen und von Schikanierung wurden. - In beiden Fällen durch deutsche Bürger als auch durch Regierungsstellung und Behörden. ... wir haben auch Beschwerden erhalten, daß politische Parteien in Deutschland Individuen aufgrund ihrer Zugehörigkeit zur Scientology Kirche ausgeschlossen haben. Human Rights Watch/Helsinki ist betroffen, daß Mitglieder der Scientology Kirche allein aufgrund ihres religiösen Glaubens diskriminiert werden. Eine solche Diskrminierung verstößt gegen die internationalen Standards, die das Recht auf Religions- und Meinungsfreiheit sicherstellen (Artikel 18(1) der Internationalen Konvention über politische und zivile Rechte, und Artikel 9 der europäischen Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundlegende Rechte)." - Human Rights Watch/Helsinki, Juli 1994

"Es ist offensichtlich, daß Deutschlands Aktionskurs den Entschluß widerspiegelt, Gruppen an den Rand zu drängen... Mitglieder der Scientology Kirche haben beispielsweise gegen Verfolgung in Form von Entlassung, Ausschluß aus politischen Parteien und diskriminierende Behandlung durch lokale und staatliche Autoritäten protestiert, die nur auf ihrer Zugehörigkeit zu Scientology basieren." - KSZE (jetzt OSZE), Menschenrechte und Demokratisierung, September 1993

Weiters hat das US-State Department in den letzten Menschenrechtsberichten Deutschland konstant wegen ihrer Vorgangsweise verurteilt, sowie auch das renommierte Rutherford-Institut und ein Komitee bestehend aus Abgeordneten des britischen Unterhauses und Wissenschaftler, die einen ausführlichen Bericht im Oktober 1996 verabschiedet haben.

"Daß Amon diese Tatsachen nun leugnet und der Beschwerde der Scientology Kirche an die Menschenrechtskommission gelassen entgegen sieht, grenzt an Realitätsverlust und zeigt, daß keine Objektivität, sondern nur Haß aus ihm spricht", sagte Angelika Thonauer, Sprecherin der Scientology Kirche in Österreich.

Wie skrupellos Amon gegen Scientology vorgeht, zeigt weiters die Tatsache, daß er mit falschen und nicht-existierenden Zitaten seine Hetze vorantreibt. Das erste Zitat Amons wurde vor 20 Jahren von der Kirche aufgehoben, das zweite wurde aus dem Zusammenhang gerissen, wiedergegeben. Was sagt der "Christdemokrat" Amon zu folgenden Zitaten aus dem Neuen Testament: "So jemand zu mir kommt und hasset nicht seinen Vater, Mutter, Weib, Kinder, Brüder, Schwestern, auch dazu sein eigen Leben, der nicht mein Jünger werden." - (Luk 14, 26):
"Denn welchen der Herr lieb hat, den züchtigt er und er straft einen jeglichen Sohn, den er aufnimmt". - (Hebr. 12, 6). Würde man diese Zitate auch wörtlich nehmen, so wären Amon und seine Gesinnungsgenossen eine "größere Gefahr" für die Demokratie als alle anderen Religionsgemeinschaften zusammengenommen.

Die dritte "Richtlinie", nach der es angeblich das Ziel der Kirche sein soll, die "gesamte Wirtschaft zu übernehmen", existiert nicht und ist keine Richtlinie der Kirche. Weiters gibt es in der gesamten Schweiz kein Gerichtsurteil, daß Scientology als "kriminielle und mafiaähnliche Organisation" bezeichnet, dies bestätigte auch heute die Rechtsanwältin der Scientology Kirche in der Schweiz.

Erst vor kurzem mußte bei einer Veranstaltung der Zeugen Jehovas die Polizei einschreiten, nachdem Mitglieder der JVP das Treffen der Zeugen Jehovas mit wüsten Verbalattacken zu stören. Die Attacke endete für die JVP-Leute in einer Anzeige wegen Störung der Ausübung der Religion, Volksverhetzung und aggressivem Verhalten. Gipfel der Geschmacklosigkeit: Die JVP-Aktivisten forderten ein "medizinisches Sorgerechtsverbot" für Zeugen Jehovas und ein Benützungsverbot für öffentliche Einrichtungen.

"Anstatt mit erhobenem Zeigefinger auf andere zu zeigen, sollte der JVP-Obmann Amon besser vor der eigenen Türe kehren", so Thonauer. "Wir werden jedenfalls die Beschimpfungen und Falschinformationen Amons ebenfalls an die Menschenrechtskommission weiterleiten", schloß Thonauer.

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