Europa/Asien: Mentalitätsunterschied als Handelshindernis

Ertl für mehr wirtschaftliche Asien-Schulung an Universitäten Österreichs Investitionen in Südostasien viel zu gering

Wien (PWK) - Unterschiede in der Mentalität und Informationsdefizite auf beiden Seiten stellen ein wesentliches Handelshindernis zwischen Europa und Asien dar, erklärte Walter Ertl, Leiter der Integrations- und Handelspolitik der Wirtschaftskammer Österreich, beim Europäischen Forum Alpbach. Die Vermittlung von wirtschaftlichen Kenntnissen über die Länder Asiens an den österreichischen Hochschulen lasse sehr zu wünschen übrig. Mehr wirtschaftsorientierte Schulung über Asien und der Austausch von Fachleuten und Studenten sei daher dringend erforderlich. ****

"Wir stehen am Beginn eines New Global Age, welches zunehmend von den dynamischen Ländern Asiens und Lateinamerikas getragen wird", sagte Ertl. Das Gewicht der OECD-Staaten an der Weltwirtschaft von 67 Prozent im Jahre 1995 werde auf 59 Prozent im Jahre 2020 zurückgehen. Umso rascher entwickeln sich die Nicht-OECD-Länder, insbesondere jene Asiens. So ist der Anteil der asiatischen Nicht-OECD-Länder im Welthandel in den letzten 25 Jahren von ca. sechs Prozent auf 20 Prozent angestiegen. Unter den 30 wichtigsten Handelsnationen der Welt rangieren derzeit schon sieben asiatische Nicht-OECD-Länder.

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