72.000 Ärzte kooperieren mit Zeugen Jehovas

Perspektiven blutloser Behandlungsmethoden

Wien (OTS) - Weltweit gibt es bereits 72.000 Ärzte, die mit den Zeugen Jehovas auf dem Gebiet blutloser Behandlungsmethoden kooperieren, und die Zahl steigt ständig an.

Allein in Österreich erklärten sich in den vergangenen Jahren 270 Klinikärzte dazu bereit, bei Bedarf auf die alternativen Therapiewünsche der Zeugen einzugehen. Tatsächlich wurde seither eine beträchtliche Anzahl von Eingriffen ohne Verwendung von Blut erfolgreich durchgeführt.

Daß mittlerweile namhafte Mediziner selbst schwierige Herzoperationen ohne die Zugabe von Blutkonserven wagen, mag überraschen, aber nach Aussage einer wachsenden Zahl von Experten treten die Vorteile bei Verwendung von Plasmaexpandern auch bei solchen Eingriffen immer deutlicher zu tage. Neben dem hinlänglich bekannten Aidsrisiko wird eine ganze Reihe weiterer Gefahren ausgeschaltet, so z.B. Hepatitisinfektionen, Blutunverträglichkeitsschocks oder die Unterdrückung des Immunsystems.

"Es kann also durchwegs gesagt werden" so die Zeugen Jehovas, "daß durch die Verabreichung von synthetischen Volumenexpandern anstelle von Blutkonserven sowohl die Mortalitäts- wie auch die Morbiditätsrate der Patienten verringert wird." Mit der Befolgung des biblischen Gebots, sich des Blutes zu enthalten, liegen sie "völlig im Trend der modernen Medizin", wie es Dr. Craig S. Kitchens vom Veterans Affairs Medical Center Gainesville (Florida, USA) ausdrückte.

Rückfragen & Kontakt:

Informationsdienst der Zeugen Jehovas
Ing. Bernd Gsell
Tel.: (01) 804 53 45/26

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