Mann: Senkung der Lohnnebenkosten ist Forderung nach Sozialbau

St. Pölten (OTS) - Die Prozesse der Globalisierung und Liberalisierung gefährden in Westeruopa zunehmend die sozialen Errungenschaften. Bewußte Panikmache und tatsächliche Schwierigkeiten werden geschickt verwoben, um die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer unter Druck zu setzen oder hinters Licht zu führen. Ein typisches Beispiel für ein geschicktes Täuschungsmanöver sieht der Vorsitzende der JG Niederösterreich, Dr. Stefan Mann in der Forcierung der Lohnnebenkostendiskussion. Lohnnebenkosten sind lediglich ein Teil der Arbeitskosten und außerdem der falsche Ansatz zur Berechnung der Konkurrenzfähigkeit einer Wirtschaft. Bei einem internationalen Vergleich der Wirtschaftsdaten ist vielmehr auf die Lohnstückkosten abzustellen und da hat Österreich eine hervorragende Positiven, stellte Mann fest.

Eine Reduktion der Lohnnebenkosten bedeutet Sozialabbau. Würde man die Unternehmen im Bereich der Sozialversicherungen entlasten, so würde dies zu einer Belastung der Arbeitnehmer führen. Noch gravierender würde sich eine Streichung von Weihnachts- und Urlaubsgeld, dem sogenannten 13. und 14. auswirken, schloß Mann.

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