Lembacher: NÖ Jugendgesetz fördert Hilfe zur Selbsthilfe

Niederösterreich, 26.8.1997 (NÖI) Im Herbst 1982 beschloß
der NÖ Landtag nach intensiven Diskussionen mit den Betroffenen
das NÖ Jugendgesetz. Das heute noch geltende Gesetz wird also demnächst 15 Jahre. Aus diesem Anlaß nahm LAbg. Marianne
Lembacher zu diesem Thema Stellung: "15 Jahre NÖ Jugendgesetz
sind Grund, eine positive Bilanz zu ziehen. Unser Grundgedanke,
daß nicht der Staat für alles aufzukommen hat, aber die Hilfe
zur Selbsthilfe garantieren soll, wurde von der Jugend bestens angenommen und umgesetzt. Vor allem die mit Unterstützung des Landes errichteten selbstverwalteten Jugendtreffs zeigen, daß
wir damit goldrichtig gelegen sind." Insgesamt sind in den
letzten 15 Jahren 560 Jugendtreffs entstanden, die mit mehr als
20 Millionen Schilling vom Land gefördert wurden. Weitere 50 Millionen brachte die Jugend durch Sponsoren, Spenden, usw. auf
und 30 Millionen erbrachte sie durch Eigenleistungen. ****

Die Entstehung des Gesetzes stellte damals auch eine
Pionierleistung dar, weil die Jugend selbst in Gesprächen und Diskussionen Vorschläge einbrachte, die dann in einen besonders einfach verständlichen Gesetzestext verarbeitet wurden. "Neben
den Jugendtreffs ist etwa die Förderung von Schüler- und Jugendzeitungen ein zentraler Punkt. Die im Gesetz verankerten Förderungen haben es auch vielen Gemeinden ermöglicht,
Initiativen für jüngere Mitbürger zu setzen, was letztlich im erfolgreichen Wettbewerb um die jugendfreundlichsten Gemeinden seinen Niederschlag gefunden hat", schloß Lembacher.

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