Liberale kritisieren Praxis der PV-Dienstfreistellungen

Smoliner: SPÖ holt sich Rosinen aus dem Kuchen;

(ots) Kritik an der Praxis der Vergabe von
Dienstfreistellungen für PersonalvertreterInnen der Stadt
Wien übte heute der liberale Gemeinderat Marco Smoliner.
Nicht die Anzahl von 2 Promille des Personalstandes
sondern die Verteilung der Dienstfreistellungen sei
problematisch, so Smoliner. "Die SPÖ-dominierte
Personalvertretung verteilt PV-Dienstfreistellungen
genauso objektiv wie Obelix Wildscheine". Während in den
tiefroten Stadtwerken auf nur 250 Bedienstete ein
dienstfreier Personalvertreter kommt, ist jede der zwei parteiunabhängigen Personalvertreterinnen in der
Rudolfsstiftung für immerhin 1000 KollegInnen zuständig. "SP-PersonalvertreterInnen sind daher entweder viermal so
langsam wie ihre nicht-SP-Kollegen oder aber viermal so
bevorzugt."

Der Hauptverantwortliche für diese ungleiche
Vergabe, der SP-Gewerkschaftssekretär, Gemeinderat, 1. Gemeinderatsvorsitzende und Landtagsabgeordnete
Hundsdorfer sei selbst als Personalvertreter
dienstfreigestellt. Smoliner: "Personalvertreter ist ein
Ehrenamt. Hundsdorfer stellt sich selbst dienstfrei und
benützt die Freistellung als Personalvertreter für seine politischen Tätigkeiten. Das ist unredlich."

Die Liberalen fordern eine Vergabe der PV-
Dienstfreistellungen entsprechend dem Wahlergebnis der
PV-Wahlen. Ein politisches Mandat und eine PV-
Dienstfreistellung sollten einander ausschließen, schloß
Smoliner.

(Schluß)

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