Trotz Globalisierung Wildwuchs an Handelshemmnissen

Wirtschaftskammer Österreich stellt ihren zweiten Handelshemmnis-Bericht vor

Wien (PWK) - "Trotz der Globalisierung des internationalen Handelsverkehrs müssen österreichische Exporteure mit einer Vielzahl von tarifären und nicht-tarifären Handelshemmnissen kämpfen", erklärte Robert Andrecs, Abteilung für Integration und Handelspolitik der Wirtschaftskammer Österreich, anläßlich der Vorstellung des zweiten Handelshemmnis-Berichtes der Wirtschaftskammer Österreich. ****

Der vorliegende Bericht enthält insgesamt 89 tarifäre und nicht-tarifäre Handelshemmnisse in Staaten außerhalb der Europäischen Union, die von österreichischen Firmen gemeldet wurden. "Den Bericht verstehen wir als Dienstleistung für den österreichischen Exporteur -er wird umgehend der Marktzugangsabteilung der Europäischen Kommission zur weiteren Verfolgung der Fälle übermittelt", erläuterte Andrecs. Die Europäische Kommission verfügt nämlich seit Anfang 1996 über die sogenannte Marktzugangsstrategie. Diese sieht ein striktes Vorgehen gegen Staaten vor, die ihre eigenen Märkte aus protektionistischen Gründen gegenüber EU-Exporten abschotten. Zur erfolgreichen Umsetzung der Marktzugangsstrategie ist die Europäische Kommission auf die Zusammenarbeit mit europäischen und nationalen Wirtschaftsverbänden wie den Wirtschaftskammern angewiesen.

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Mag. Robert Andrecs

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