Seibersdorf-Chef Leberl erläutert in Alpbach die Zukunft von Seibersdorf:

Österreichisches Forschungszentrum Seibersdorf wird künftig

Wien (OTS) - als "Austrian Research Centers" auftreten! =

Leberl: "Wir haben unsere Zukunft fest im Griff!" -Technologieberatung und Forschungsanwendung zwei Eckpfeiler des künftigen Unternehmenserfolges - F & E Grundlage für Unternehmenserfolg und für jede Unternehmensgröße leistbar -Informationstechnik als zentrales Zukunftsthema - "Österreichisches Gehirnschmalz weltweit vermarkten"

Das Österreichische Forschungszentrum Seibersdorf werde ab kommenden Herbst als "Austria Research Centers" auftreten. Dies kündigte Seibersdorf-Geschäftsführer Prof.Dr. Franz Leberl im Rahmen der Technologiegespräche des Form Alpbach heute in Tirol an. Dieser neue Markenname sei aber nur ein - wenngleich auch auffälliger -Schritt in die neue Zukunft des größten außeruniversitären Forschungszentrums Österreichs. Man wolle, so Leberl, damit unter anderem signalisieren, daß Seibersdorf künftig kein stationärer Forschungsbetrieb sein wird, sondern als wichtiger Partner der Wirtschaft dezentral, flexibel vor Ort agieren werde und Einbindung an regionale und internationale Wirtschafts- und Universitätsnetzwerke suchen werde. Man sehe sich als "Outsourcing-Partner" für Innovationsleistungen und als Garant für den langfristigen Erfolg der Partnerunternehmen.

In Zusammenhang mit den öffentlichen Diskussionen über den wirtschaftlichen Zustand von Seibersdorf stellte der Geschäftsführer in Alpbach fest, daß das Management die Zukunft des Unternehmens fest im Griff habe und daß ab sofort nur mehr über die Zukunft diskutiert werde.

Im Rahmen eines "Techno-Cocktails" erläuterte Prof. Leberl die wesentlichsten Eckpfeiler der "Austrian Research Centers" nach dem Abschluß des Reenginerrings. Die Organisation werde völlig neu gestaltet, das bisherige "Stammgeschäft" - der angewandten Forschung - werde durch zwei neue Unternehmenseinheiten erweitert.

Technology Consulting

Neu, so Prof. Leberl, sei die im Aufbau befindliche Unternehmenseinheit "Technology Consulting". Als moderner Dienstleister würden die "Austria Research Centers" im Dialog und Geschäftsverkehr mit der Wirtschaft Wissen und Know-how dort zum Tragen bringen und transferieren. "Technology Consulting" werde künftig bestehende Marktaktivitäten fördern und koordinieren und als "Clearingstelle" zwischen den vielfältigen Technologieangeboten und den vielschichtigen Kundenbedürfnissen am Technologiemarkt agieren.

In diesem Zusammenhang meinte Prof. Leberl, daß man auch eine missionarische Aufgabe übernehmen werde. Nämlich die Wirtschaft davon zu überzeugen, daß Forschung und Entwicklung elementare Grundlage für langfristigen Unternehmenserfolg sei, daß Forschung und Entwicklung für jede Unternehmensgröße leistbar sei und daß F & E sowie andere Unternehmensfunktionen outgesourced werden kann. Die "Austrian Research Centers" würden daher einen aktiven Beitrag zur Erhöhung der Forschungsquote leisten und damit zur langfristigen Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Wirtschaft beitragen.

Forschungsanwendung

Weiters neu sei die in Gründung befindliche Unternehmenseinheit "Forschungsanwendung". Damit werde man zum Sprung von der angewandten Forschung zur Forschungsanwendung ansetzen und versuchen, Forschungsarbeit und -ergebnisse zu vermarkten. Die "Austrian Research Centers" würden in Zukunft "österreichisches Gehirnschmalz vermarkten und zu Geld machen", so Prof. Leberl wörtlich.

Informationstechnik

Schließlich erläuterte Prof. Leberl auch die Veränderungen im Bereich der angewandten Forschung in Seibersdorf. Nunmehr würde man sich auf die Informationstechnik als Kernkompetenz konzentrieren, das Unternehmen "telematisieren" und daraus zukunftsträchtige Forschungs-und Anwendungsbereiche entwickeln. Insbesondere würden interessante Themen aus der Verknüpfung der Informationstechnik mit den traditionellen Unternehmenskompetenzen in den Hochleistungswerkstoffen, der Systemforschung, der Fertigung, der Abfall- und Wasserbearbeitung oder den Lebenswissenschaften entstehen können.

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