Prober: Pendler nicht zum Spielball der Baulobby machen

Es droht finanzielles und umweltpolitisches Fiasko

Niederösterreich, 20.8.(NÖI) "Die unbeirrbaren Befürworter
des Semmeringbasistunnels sollten endlich einsehen, daß die
Pendler und die ansäßige Bevölkerung nicht zum Spielball der Baulobby gemacht werden dürfen. Es ist höchst
verantwortungslos, daß an diesem bis zu 20-Milliarden-Schilling -teuren-Projekt weiterhin festgehalten wird", so LAbg. Sepp
Prober. ****.

Denn die Monsterröhre droht, so Prober, nicht nur zum finanziellen Fiasko zu werden. "Es droht auch eine
umweltpolitische Katastrophe. Die Wassereinbrüche im
Sondierstollen verdeutlichen, welche Gefahren von diesem Wahnsinnsprojekt ausgehen. Das Trinkwasserreservoir einer
ganzen Region ist gefährdet, da der Berg auszurinnen droht. Das kann doch kein vernünftig denkender Mensch wollen", so der Abgeordnete.

"Es ist nicht einzusehen, daß derartige Risken der
Befürworter eingegangen werden, zumal das Projekt, aufgrund vorhandener Kapazitäten, völlig unnotwendig ist. Die
zuständigen SP-Politiker sollten endlich einmal an die 200.000 Pendler in der Ostregion denken und die knappen Budgetmittel
für die wichtigen Nahverkehrsprojekte einsetzen. Beim Semmeringbahntunnel profitieren lediglich 300 Pendler", schloß Prober.

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