Elektra Beckum AG erreicht zum Halbjahr die Gewinnzone / Schwache Inlandsnachfrage prägt Umsatzentwicklung, Restrukturierung verläuft planmäßig

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Die Elektra Beckum AG, Meppen, einer
der führenden deutschen Anbieter für Hand- und Heimwerkergeräte, hat zum 30. Juni 1997 die Gewinnschwelle überschritten. Trotz schwacher Inlandsnachfrage wurde bei weiter steigendem Export, fortschreitender Restrukturierung und straffem Kostenmanagement ein positives Ergebnis erreicht.

Bei anhaltend ungünstigem Konsumklima und geringer Investitionsneigung erzielte die Elektra Beckum AG im ersten Halbjahr 1997 einen Umsatz von 111,2 Mio DM (Vorjahr: 117,9 Mio DM), die Exportquote erhöhte sich von 25,4% auf 27,5%. Im Inland wurde die Umsatzbasis mit neuen Produkten im Einstiegsbereich für Bau- und Heimwerkermärkte verbreitert. Insgesamt blieb das Inlandsgeschäft bei schleppendem Abverkauf im Fachhandel, der auch zu einer Erhöhung der Lagerbestände führte, mit 80,6 Mio DM unter dem Vorjahreswert von 88 Mio DM. Dagegen wurde der Export in europäische Länder um 2% auf 30,6 Mio DM erhöht, und zwar vor allem durch intensivere Marktbearbeitung dort, wo mit eigenen Vertriebsniederlassungen oder ausschließlich für Elektra Beckum tätigen Partnern gearbeitet wird.

Der Materialeinsatz nahm bei verändertem Produktmix und einer leicht auf 123,7 Mio DM reduzierten Gesamtleistung um gut 3% auf 77,2% ab. Im Verhältnis zur Gesamtleistung ergab sich ein Rückgang von 63,1% auf 62,4%. Der Personalaufwand ging bei einem auf 531 Mitarbeiter reduzierten Personalstand (Vorjahr: 572 Mitarbeiter) von 20,2 Mio DM auf 19,6 Mio DM zurück und wird zum Jahresende voraussichtlich 3 Mio DM unter dem Vorjahreswert liegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen wurden um mehr als 11% auf 19,9 Mio DM gesenkt, die Abschreibungen blieben mit 2,9 Mio DM auf dem Vorjahresniveau (vergleichbarer Vorjahreswert: 2,8 Mio DM).

Das umfassende Restrukturierungsprogamm des Unternehmens verläuft planmäßig. Die Umstellung auf einen zentralen Kundendienst deckt bereits 40% der Vertriebsstützpunkte ab und soll bis zum Jahresende flächendeckend umgesetzt werden. Die nächsten Schritte konzentrieren sich auf die Logistik: Elektra Beckum beschäftigt sich intensiv mit der Planung eines neuen Logistikzentrums in Meppen, das zur Optimierung von Warenströmen und Kostenstruktur führen wird.

Die angekündigte Ausrichtung des Sortiments auf Marktsegmente, in denen Elektra Beckum Wettbewerbsvorteile in Entwicklung, Produktion und Vertrieb realisieren kann und die zugleich ausreichendes Wachstumspotential bieten, wurde eingeleitet. In den anderen Produktbereichen wird die Sortimentstiefe auf ein marktgängiges, den Markterfordernissen angepaßtes Basisprogramm reduziert. Außerdem wurde nach Analyse des gesamten Programms die Entscheidung über eine umfassende Bereinigung und Aktualisierung der Produktlinien getroffen.

Aufgrund der fortschreitenden Reorganisation wird die Verbesserung der Kostenstruktur im zweiten Halbjahr zwar anhalten, aber ob die Gewinnzone auch zum Jahresende erreicht wird, hängt maßgeblich von der Konjunktur- und der Nachfrageentwicklung im traditonell für Elektra Beckum eher schwächeren zweiten Halbjahr ab. Stärkere Präsenz in Bau- und Heimwerkermärkten, Verkaufsförderung für den Fachhandel und mehr Servicequalität werden zur Stabilisierung des Inlandsgeschäfts beitragen. Auf jeden Fall ist eine höhere Konsumnachfrage notwendig, um das Ertragsziel für 1997 zu erreichen.

Für Rückfragen steht Ihnen Herr Ben Collet Tel.: 05931/802-184 zur Verfügung.

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