OMV: OMV präsentiert Halbjahresergebnis 1997 - Teil 1

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Ad-Hoc Mitteilung von: OMV

OMV präsentiert Halbjahresergebnis 1997

EBIT: 3,11 Mrd S
EGT: 2,93 Mrd S
Konzernumsatz (exkl. Möst): 45,31 Mrd S
Cash flow aus der Betriebstätigkeit: 4,50 Mrd S

Konnte bereits das 1. Quartal 1997 erfolgreich abgeschlossen werden, so zeigt das nun vorliegende Konzern-Halbjahresergebnis 1997 eine weitere Ergebnisverbesserung.
Sowohl EBIT als auch EGT lagen zum 30.6.1997 um rd. 200 %
über den Werten zum 31.3.1997, bezogen auf das Halbjahresergebnis 1996 um 100 % höher. Dieser beachtliche Ergebniszuwachs, so der OMV Vorstand anläßlich der heutigen Halbjahrespressekonferenz, ist auf anhaltend gute Marktbedingungen und auf ein konsequentes verantwortungsbewußtes Kostenmanagement zurückzuführen.

Der Betriebserfolg (Earnings before interest and tax, EBIT)
belief sich auf 3,11 Mrd S (zum 30.6.1996: 1,51 Mrd S). Die erhöhten Ergebnisbeiträge der Bereiche Raffinerien und Marketing, Exploration & Produktion und Kunststoffe überkompensierten die Ergebnisrückgänge bei Gas und Chemie.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag bei
2,93 Mrd S (30.6.1996: 1,56 Mrd S).

Der Konzernumsatz (exkl. Möst) stieg im Berichtszeitraum
von 37,35 Mrd S im 1. Halbjahr 1996 auf S 45,31 Mrd S,
wobei alle operativen Bereiche Zuwächse verzeichneten.

Im 1. Halbjahr betrug der Cash flow aus der Betriebstätigkeit vor Working Capital-Änderungen 4,25 Mrd S
(1996: 3,13 Mrd S), was hauptsächlich aus der verbesserten Ergebnissituation im Bereich Raffinerien und Marketing resultierte. Veränderungen im Working Capital erzeugten
einen Nettozufluß von 0,24 Mrd S, da ein Vorräte- und Forderungenabbau eine Verminderung in den kurzfristigen Rückstellungen übertraf (1996: Nettoabfluß von 1,64 Mrd S). Dadurch stieg der Cash flow aus der Betriebstätigkeit zum
30. Juni auf 4,50 Mrd S (1996: 1,49 Mrd S).
Die Bilanzsumme des OMV Konzerns stieg gegenüber 31.12.1996
um 3 % von 62,93 auf 65,01 Mrd S.
Die Eigenkapitalquote blieb unverändert bei 29 %.

Exploration und Produktion

Der Bereichsumsatz stieg im Periodenvergleich um 4 % von
2,77 Mrd S auf 2,87 Mrd S, das EBIT von 0,11 Mrd S auf 0,42
Mrd S. Die markante EBIT-Verbesserung war - trotz der Restrukturierungsaufwendungen in der Höhe von 0,21 Mrd S -
durch den Dollarkurs, höhere Rohölpreise und niedrigere Explorationsausgaben in der Höhe von 0,19 Mrd S möglich.

Gas

Der Bereichsumsatz stieg um 16. % von 5,36 Mrd S auf 6,20
Mrd S. Das EBIT lag, trotz Kostenbelastungen aus dem Restrukturierungsprogramm in der Höhe von 0,11 Mrd S und
dem Wegfall von Zinserträgen, bei 0,81 Mrd S (zum 30.6.1996: 0,91 Mrd S).

Raffinerien und Marketing

Der Bereichsumsatz erhöhte sich von 29,55 Mrd S um knapp 28
% auf 37,73 Mrd S, der Betriebserfolg von 0,12 Mrd S auf
1,36 Mrd S.
Die Rohölverarbeitung in der Raffinerie Schwechat lag mit
4,43 Mio t knapp über dem Vorjahresniveau, der Produktionsausstoß stieg um 0,37 Mio t auf 4,26 Mio t.
Grund dafür war eine starke Einlagerungswelle bei Heizöl
Extra Leicht und die um 27 % gestiegenen Exportmengen von
0,52 Mio t.
Die Raffinerie Burghausen verarbeitete im 1. Halbjahr 1,68
Mio t Rohöl (+ 4 %), der Produktenabsatz stieg um 5 % auf
1,56 Mio t.
Im Marketing stieg der Absatz im relevanten Markt um über 5
% von 2,14 Mio t auf 2,26 Mio t.
Zum 30.6.1997 waren im OMV Konzern 1.063 Tankstellen in
Betrieb, davon 715 in Österreich und 348 im benachbarten Ausland. Der Marktanteil in Österreich blieb mit rd. 34 %
stabil, der Marktanteil im benachbarten Ausland stieg von
4,8 % auf 5,3 %.

082317

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