HAUPTUNFALLURSACHE : ZU SCHNELL UNTERWEGS - GRAFIK 23 Verkehrstote in der Vorwoche, davon 11 am verlängerten Wochenende - 17 Menschen starben durch Fahren mit nichtangepaßter Geschwindigkeit

Wien (OTS) - "Die Einführung des Punkteführerscheines als Vorbeugungsmaßnahme gegen Geschwindigkeitsdelikte auf Österreichs Straßen ist eine dringend notwendige Maßnahme", so das Kuratorium für Verkehrssicherheit.

Das Fallenlassen dieser generalpräventiven Maßnahme zur Hebung der Verkehrssicherheit durch die Regierungsparteien sei ein Fehler gewesen, der weiterhin seinen Blutzoll auf unseren Straßen einhebt.

Erneut zeichnet das Fahren mit nichtangepaßter Geschwindigkeit für den Großteil der Verkehrstoten der Vorwoche verantwortlich. Von 11. bis 17. August fielen 17 Menschen dem Fahren mit überhöhter Geschwindigkeit zum Opfer; insgesamt starben 23 Menschen im Straßenverkehr. Allein am verlängerten Wochenende starben 11 Menschen. Da die Gefahr eines Organmandates oder einer Anzeige anscheinend zur Temporeduktion nicht ausreicht, sollten - zusätzlich zur intensiven Aufklärungsarbeit - legistische Maßnahmen wie der Punkteführerschein und die Führung einer Negativkartei, trotz aller politischen Querelen im Sinne der Verkehrssicherheit beschlossen werden.

"Nur das Wissen um einen drohenden Punkte-Eintrag kann der Minderheit der Verkehrsrowdies das Handwerk legen", so das KfV. Umfragen belegen, daß rund 60 Prozent der Österreicher für härtere Strafen gegen Verkehrssünder sind. Der Punkteführerschein ist ein effizientes und anerkanntes Instrument, um notorische Raser einzubremsen.

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