Einigung zwischen Post, Bahn und Familienministerium

14 Mio. Schilling Einsparungen bei Schülerfreifahrt

Wien (OTS) - Bei den abschließenden Verhandlungen zwischen dem Familienministerium, dem Kraftwagendienst der ÖBB und der Post über neue Verträge zur Schülerfreifahrt in den Bundesländern Kärnten, Salzburg und Vorarlberg ist es gestern Abend zu einer Einigung gekommen. Insgesamt erhält das Familienministerium für die Schülerfreifahrten in diesen Bundesländern einen Rabatt von 14 Mio. Schilling jährlich. Darüber hinaus können Schüler ab dem Schuljahr 1997/98 ohne Mehrpreis sieben Tage in der Woche statt bisher fünf oder sechs Tage das jeweilige Verkehrsmittel auf der angegebenen Strecke benützen. Familienminister Dr. Martin Bartenstein erklärte, daß dies ein wichtiger Schritt zu dem von ihm angepeilten Ziel - die Schüler und Lehrlinge in die Verbünde aufzunehmen und damit allen anderen Benützern aller öffentlichen Verkehrsmitteln gleichzustellen - sei.

Der neue ÖBB-Personalverkehrsvorstand Gerhard Stindl betonte, daß die ÖBB mit der Beilegung des Konfliktes über die Schülerfreifahrt abermals einen Beitrag zum Fortbestand der Verkehrsverbünde in Österreich geleistet haben. Post-Vorstand Gerhard Martinek ergänzt, daß damit die beiden größten Verkehrsunternehmen Österreichs ihr Interesse an einer konstruktiven Zusammenarbeit in Richtung eines bedarfsgerechten öffentlichen Verkehrs bewiesen haben.

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