'Entwicklung der Lehrlingsentschädigungen 1990 - 1996

Analyse auf Basis der Kollektivvertragsvereinbarungen in Gewerbe und Handwerk, Industrie und Handel

Wien (PWK) - Das Kostenbewußtsein der Unternehmen steigt, auch die Lehrlingsausbildung ist davon nicht ausgenommen. Immer öfter klagen ****

Unternehmen, daß sie sich die Lehrlingsausbildung nicht
mehr leisten können. Die Entwicklung der Lehrlingsentschädigungen spielt dabei eine wichtige Rolle.

Die nun vorliegende, im Leistungsbereich 'Zahlen, Daten, Fakten' erschienene Studie 'Entwicklung der Lehrlingsentschädigungen von 1990 bis 1996' - Analyse auf Basis der Kollektivvertragsvereinbarungen in Gewerbe und Handwerk, Industrie und Handel' des ibw - Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft -untersuchte die Entwicklung der Lehrlingsentschädigungen im Zeitraum 1990 bis 1996 und gibt damit allen Verantwortlichen Daten und Fakten für diesen sensiblen Bereich in die Hand.

Die Studie erfaßte die Lehrlingsentschädigungen in den Bereichen Gewerbe und Handwerk, Industrie und Handel, somit etwa von zwei Dritteln der Lehrlinge. Die größte Steigerungsrate verzeichnete dabei

die Industrie mit einem Plus von 44 Prozent, gefolgt vom Gewerbe und

Handwerk mit 37 Prozent und dem Handel mit 32 Prozent. Bemerkenswert

ist, daß die Veränderungsrate bei den Lehrlingsentschädigungen jeweils über der Zuwachsrate der Tariflöhne von 30 Prozent lag. Einen

deutlich geringeren Anstieg verzeichneten die Verbraucherpreise mit

19 Prozent. Damit geht das Wachstum der Lehrlingsentschädigungen in

den beobachteten Sektionen deutlich über eine bloße Inflationsabgeltung hinaus, zeigt sich als Ergebnis dieser Untersuchung, die am 17. Juli in einer Pressekonferenz in der Wirtschaftskammer vorgestellt wurde.

Die Studie kann im Mitgliederservice der Wirtschaftskammer Österreich, Telefon 01/501 05/Dw 5050, Fax: 01/502 06/Dw 236 sowie über e-mail: marketing@wk.or.at bestellt werden.

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Dr. Erwin Fölhs

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