A.A.A. Allgem. Anlagenv.: Paragraph 15 WpHG-Mitteilung

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A.A.A. Aktiengesellschaft
Allgemeine Anlagenverwaltung - Jahresabschluß 1996 - Das Wirtschaftsjahr 1996 schloß die Immobiliengesellschaft A.A.A. (Aktiengesellschaft Allgemeine Anlageverwaltung), Frankfurt am Main, mit einem Jahresüberschuß von rund 55 TDM (1995: -675 TDM) ab. Der Cash-flow bezifferte sich im Berichtsjahr auf 3.288 TDM (1995: 642 TDM). Damit behauptete sich das gegen den negativen Branchentrend, der weiterhin durch ein Überangebot an Industrie- und Büroräumen und entsprechend fallender Preisen und Mieten gekennzeichnet ist. Die Aktivitäten führten in der AG zu einem Umsatz von 753 TDM (1995: 1,3 Mio. DM) und zu einer Betriebsleistung von 2,7 Mio. DM (1995: 3,5 Mio. DM). Der Konzern- Umsatz betrug im Berichtsjahr 11,2 Mio. DM (1995: 13,5 Mio. DM) und die Betriebsleistungen lagen bei 14,5 Mio. DM (1995: 17,8 Mio. DM). Das Jahresergebnis im Konzern betrug in 1996 -8,5 Mio. DM (1995: -2,9 Mio. DM) und der Cash-flow bezifferte sich auf - 533 TDM (i.Vj.: 2,1 Mio. DM). Diese Entwicklung resultiert neben der noch hohen Zinsbelastung u.a. aus temporär verminderten Mieterlösen (Leerstand), aus Abschreibungen auf Finanzanlagen sowie aus der Entwicklung von neuen Projekten und der damit zusammenhängenden Zinsaufwendungen.

Das Unternehmen realisiert gegenwärtig keine wirtschaftlich unsicheren Bauvorhaben bzw. Entwicklungsprojekte, noch hat sich die Gesellschaft zu Mietgarantien verpflichtet. Die in der Vergangenheit abgeschlossenen Staffelmietverträge wurden bereits bei einigen Objekten wirksam und unterstützen mittelfristig die Ertragssituation. Während in 1996 noch die Auswirkungen des allgemein rückläufigen Trends auf dem Gewerbeimmobilienmarkt, insbesondere im Bereich der Neuvermietung, spürbar war, konnte die A.A.A. im laufenden Jahr in Teilbereichen diesem Trend entgegentreten und wesentliche Neuverträge abschließen. Dabei profitiert die A.A.A. vom Standort ihrer Objekte in citynahen Randlagen, als eine interessante Alternative zu teuren Spitzenlagen.

Gegenwärtig reifen drei Großprojekte heran, deren Realisierung das Unternehmen entscheidend nach vorne bringen werden. Entsprechende Verträge befinden sich augenblicklich in Verhandlung bzw. stehen aufgrund nicht abschließender Genehmigungsaussagen noch aus. Darüber hinaus zeichnen sich bei einzelnen Objekten im Umfeld wesentliche Verbesserungen ab. So ist beispielsweise in Frankfurt-Sossenheim nach mehr als 10 Jahren Wartezeit die Umwidmung von Ackerland in ein wertvolles Bauareal mit Gewerbenutzung erfolgt. In Berlin (GbR Postdamer Straße) zeichnet sich durch die Neugestaltung der Stadtmitte und dem dortigen Baufortschritt ebenfalls eine positive Entwicklung ab. Im laufenden Jahr wird sich das Unternehmen, neben der Verbesserung der Ertragssituation durch Steigerung der Vermietungsauslastung und der Erhöhung der Beteiligungserlöse, verstärkt um die Kreditrückführung zur Reduzierung der Zinsaufwendungen konzentrieren. Erfolge im Hinblick auf eine Zinsverbilligung konnten realisiert werden. Unter diesen Prämissen und angesichts der günstigen Objekt-Struktur ist die A.A.A. zuversichtlich, Schritt für Schritt die Ertragssituation zu verbessern und somit wieder eine befriedigende Rendite vorweisen zu können.

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