GEHE AG: GEHE integriert Lloyds erfolgreich

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Umsatz und Gewinn vor Steuern
wachsen im 1. Halbjahr 1997 zweistellig - Nicht-Kerngeschäfte von Lloyds für 230 Million Pfund sterling verkauft

Die erfolgreiche Integration der im Januar 1997 erworbenen britischen Pharma-Handelsgruppe Lloyds Chemists plc in den GEHE-Konzern ist bereits weit fortgeschritten. Dies teilte der Vorstand in seinem Zwischenbericht an die Aktionäre mit. Danach trug Lloyds schon in den ersten sechs Monaten seiner Konsolidierung erheblich dazu bei, den Umsatz des GEHE-Konzerns im 1. Halbjahr 1997 um 18,3 Prozent auf 12,4 Milliarden DM zu steigern. Auch zu dem um 15,4 Prozent auf 226,5 Millionen DM verbesserten Ergebnis vor Steuern leistete Lloyds - nach Finanzierungskosten - bereits einen positiven Beitrag. Ohne diesen Einfluß und um die Vorjahresergebnisse der inzwischen verkauften Pharma- Produktion bereinigt, wuchs der vergleichbare GEHE-Umsatz um rund 4 Prozent, wozu alle Geschäftsbereiche ihren Anteil beitrugen.

Die Pharma-Großhandelsaktivitäten von Lloyds konnten im 1. Halbjahr 1997 reibungslos in die seit 1995 ebenfalls zum GEHE-Konzern gehörende AAH-Gruppe eingegliedert werden. Die 322 bei der AAH-Gruppe angesiedelten Hills-Apotheken wiederum wurden mit den 904 Lloyds-Apotheken zu dem neuen nur in Großbritannien tätigen Geschäftsbereich Apotheken / Einzel- handel zusammengeführt.

Für die neugegliederten britischen GEHE-Pharma- Handelsaktivitäten wurde ein neues einheitliches (AAH und Lloyds) Managementteam bestellt. Gleichzeitig wurde die Entscheidung für eine neue gemeinsame Hauptverwaltung in Coventry getroffen.

Außerdem konnten im Zuge der Eingliederung und Neuausrichtung von Lloyds die Verkaufsauflagen der britischen Wettbewerbsbehörde termingerecht erfüllt werden. Zudem gelang es, nicht zum Kerngeschäft gehörende Unternehmensbereiche erfolgreich zu veräußern. Die durch diese Strukturbereinigung erzielten 230 Millionen Pfund sterling Cash-Rückflüsse reduzieren den ursprünglichen Kaufpreis von Lloyds in Höhe von 685 Million £ um etwa ein Drittel.

Für das Gesamtjahr 1997 erwartet GEHE eine Fortsetzung der positiven Geschäftsentwicklung. Mit der nun bestehenden Struktur (incl. Lloyds) wird der Konzernumsatz auf etwa 24,5 Milliarden DM (1996: 21,4 Milliarden DM) steigen. Der Gewinn vor Steuern aus dem operativen Geschäft dürfte sich, verglichen mit dem Vorjahresergebnis von 407 Millionen DM, um 15 bis 20 Prozent erhöhen.

Für Rückfragen: Dr. Karl-Gerhard Eick (0711) 5001-440

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