Eine Messe kann durch nichts ersetzt werden

1998 umfangreiches WIFI-Auslandsprogramm :170 Veranstaltungen in 45 Ländern - Mehr Förderung für Osteuropamessen

Wien (PWK) - Das Wirtschaftsförderungsinstitut der Wirtschaftskammer Österreich bietet den Firmen für 1998 ein umfangreiches Auslandsprogramm an. Mehr als 170 Veranstaltungen in 45 Ländern der Welt sind geplant - hauptsächlich Gruppenausstellungen und Technologieinformationsstände auf internationalen Messen sowie Technisch-wissenschaftliche Symposien, Kollektionsvorlagen und diverse Sonderveranstaltungen. Zu letzteren zählt auch die offizielle Österreich-Beteiligung an der Weltausstellung EXPO 98 in Lissabon, für deren Vorbereitung und Organisation im WIFI der Wirtschaftskammer Österreich eine eigene Geschäftsstelle eingerichtet wurde. ****

Entsprechend der Außenwirtschaftsstrategie der WKÖ, die Exporte regional breiter zu streuen, findet mehr als die Hälfte der Veranstaltungen in Übersee statt. Fernost und Lateinamerika stehen an der Spitze. Auf Europa konzentriert sich etwa ein Fünftel der Veranstaltungen. Westeuropa (mit Österreichs Haupthandelspartner Deutschland) ist naturgemäß stark vertreten. Einen Schwerpunkt stellen (nicht zuletzt auch aufgrund des starken Firmeninteresses) die mittel- und osteuropäischen Länder dar.

Bei den Branchen dominieren Österreichs "Stärken im Export" wie Umwelttechnik, Zulieferungen für Industrien, für Kraftfahrzeuge und für die Bauwirtschaft, Elektronik und Elektrotechnik, Textilien, Bekleidung. Für Nahrungs- und Genußmittel wird der Aktionsradius auf die Hoffnungsmärkte China, Brasilien, USA und Arabischer Raum ausgedehnt. Inneneinrichtung, Möbel, Kunsthandwerk finden stärkere Berücksichtigung als bisher.

"Die Teilnahme an Messen und Ausstellungen ist und bleibt eines der wichtigsten Mittel für die Bearbeitung von Auslandsmärkten", ist Gernot Höller, Leiter der Gruppe Auslandsveranstaltungen des WIFI, überzeugt. "Die modernen Medien werden eine Messe nie ersetzen können".

Trotz Sparkurs bei den Förderungen sei das Interesse der Firmen am Auslandsangebot des WIFI ungebrochen, so Höller. 1997 nehmen, so wie in den vergangenen Jahren, rund 2000 österreichische Firmen an den WIFI-Veranstaltungen teil. Die Chance der Direkt-Präsenz auf Auslandsmessen werde aber immer noch viel zu wenig von den heimischen Exporteuren genützt, bedauert Höller. Gemeinschaftssausstellungen seien, schon aus Kosten- und Organisationsgründen, die günstigste Form der Messebeteiligung.

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WKÖ, WIFI, Tel: 50105/3621

Dkfm. Gernot Höller

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