Habsburg: Unterstützung für Familie

Kinder bei Pensionen berücksichtigen

Wien (OTS) - Als "völlig richtig" bezeichnet der christlich-konservative Europaparlamentarier und Präsident der Paneuropabewegung Österreich, Karl Habsburg, die Forderungen des Familienbundes. Demnach sollen Kinderlose höhere Beiträge für die Pensionen zahlen als Ehepaare, die Kindern das Leben schenken. "Wenn wir im Zusammenhang mit dem Pensionssystem von einem Generationenvertrag sprechen, müssen wir ihn auch einhalten", so Habsburg. Paare, die sich Kinder wünschen, aber keine bekommen können, hätten mit einer solchen Maßnahme sicher kein Problem. "Es ist aber nicht einzusehen, warum jemand, der (die) aus Eigennutz keine Kinder will, dann von den Leistungen derer profitieren soll, denen vorher aufgrund der Kinder die Armutsfalle gedroht hat", beschreibt Karl Habsburg die Realität des Pensionssystems und der finanziellen Situation von Familien. Deshalb sei auch die Anrechnung voller vier Jahre Kindererziehungszeit eine sinnvolle Maßnahme.

Wenig Verständnis zeigt der christlich-konservative Europaparlamentarier für die wilden Mutterkreuz-Polemiken. "Diese Behauptungen sind sozialistisch, aber ganz sicher nicht sozial. Die Familie ist nun einmal die Keimzelle der Gesellschaft. Wer die Familie zerstört, zerstört auch die Gemeinschaft."

Die Einführung eines Kinderbetreuungs- oder Erziehungsschecks, also eine Subjekt- statt einer Objektförderung, hat Karl Habsburg bereits in seinen Wahlkämpfen gefordert.

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