Vizepräsident LAbg. Gumpinger: Mütter mit Kindern dürfen nicht Hauptzahler der Pensionsreform sein

Wien (OTS) - In der laufenden Diskussion über die Pensionsreform geht es darum, Mütter, die durch die Erziehung von Kindern den wichtigsten Beitrag zur Absicherung des Generationenvertrages leisten, nicht noch zusätzlich zu belasten, stellte heute der Vizepräsident des Österreichischen Familienbundes, LAgb. Otto Gumpinger fest.

Es ist vielmehr notwendig, die Anrechnung von Kindererziehungszeiten für die Pension weiter zu verbessern und die "Überlappungsregelung", nach der nur dann vier Jahre für die Kindererziehungszeiten angerechnet werden, wenn die Kinder alle vier Jahre geboren werden, zu beseitigen. Weiters spricht sich der Familienbund dagegen aus, daß der Durchrechnungszeitraum bei der Pensionsberechnung verlängert wird, weil dann alle Mütter, die sich für Teilzeitarbeit während der Kinderphase entschieden haben, wieder einmal die Hauptverlierer wären.

Es sei an der Zeit, endlich jenen Frauen, die die Hauptlast der Absicherung des Generationenvertrages tragen, nicht weitere Hindernisse zur Erreichung einer Pension aufzustellen, sondern Maßnahmnen zu treffen, die dazu beitragen, daß die Leistung von Eltern für die Gesellschaft anerkannt werden.

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