Henkel weiß, was Surfer wünschen

Überraschende Ergebnisse einer Internet-Umfrage durch Henkel

Erfolgreiche Markenartikelunternehmen kennen ihre Zielgruppen
und Kommunikationsinstrumente. Das gilt auch für den Markenmacher Henkel Austria Gruppe und das Internet, zumal sich das Unternehmen gerade dem Motto "Communication Leadership" verschrieben hat.

In einer großen Internet-Studie hat Henkel nun erstmals nähere Erkenntnisse und Aufschlüsse über virtuelle Besucher gewonnen. Exakt 1004 Internet-Surfer haben an der "1. Cyberstudie in Österreich" von Henkel teilgenommen. Wir können jetzt, so der Kommunikationschef der Henkel Austria Gruppe, Mag. Ernst Primosch, mit gutem Gewissen behaupten, daß wir wesentlich mehr darüber wissen, was Surfer suchen und wünschen.

Frauen noch unterrepräsentiert

Das Durchschnittsalter aller Surfer liegt bei jugendlichen 30 Jahren. Erstes überraschendes Ergebnis der Untersuchung aber ist die Tatsache, daß nur 14 Prozent aller Surfer Frauen sind, ergo dessen sind 86 Prozent Männer.

Wien liegt mit einer Mehrheit von 36 Prozent an Internet-
Surfern am unangefochtenen ersten Rang, 12 Prozent kommen aus Niederösterreich, die restlichen Bundesländer sind zum Teil deutlich unter 10 Prozent vertreten. Über 40 Prozent kommen aus Großstädten, wobei Orte über 10.000 Einwohner mit knapp 20 Prozent überproportional stark vertreten sind.

44 Prozent der Besucher kommen über ein sogenanntes Link - das ist ein Hinweis direkt im Internet auf die Henkel-Seiten, 13
Prozent über "Hören und Sagen" und 12 Prozent haben "darüber gelesen".

Die Bildungsbürger als Internet-Surfer

Fast 80 Prozent geben an, Matura oder einen Universitätsabschluß zu besitzen, wobei sich die Gruppen in etwa zwei gleich starke Blöcke zu 40 Prozent teilen. Lehrlinge sind mit 7 Prozent schon recht stark im Internet vertreten.

Bei der Frage nach dem Beruf stellen Studenten fast 34 Prozent aller Befragten, was auf die hohe Zahl der Internet-Zugänge an und durch Universitäten erklärbar ist. 37 Prozent sind Angestellte, 11 Prozent Freiberufler und 3 Prozent stehen einem Unternehmen als Inhaber oder Direktor vor.

55 Prozent sind voll, 19 Prozent in Teilzeit und 21 Prozent
nicht beschäftigt. 17 Prozent der Befragten liegen bei Einkünften zwischen 20.000 und 30.000 Schilling, 37 Prozent liegen unter
20.000 Schilling, und 27 Prozent über 30.000 Schilling. Der hohe Anteil an Studenten und Schülern korreliert mit jenen 19 Prozent ohne Einkommen, zeigt aber auch, daß zumindest ein Teil der Studenten neben Ihrem Studium einer Arbeit nachgeht.

Frauen haben andere Bedürfnisse als Männer

Auf die Frage nach den Gründen für den Einstieg geben 61 Prozent der Befragten "allgemeine Gründe" an, 31 Prozent wollen Spaß, 31 Prozent suchen nach Firmeninformationen, 30 Prozent News und 22 Prozent Unterhaltung. Wirtschaftsinfos sind für 18 Prozent von Interesse.

Bei den Gründen für den Einstieg ins Internet zeigt sich in einigen Bereichen ein deutlicher Unterschied zwischen Frauen und Männern. Frauen sind etwa nur halb so oft an Wirtschaftsinformationen interessiert wie Männer, dafür sind sie aber mit Spaß bei der Sache, denn dort führen Sie mit 44 Prozent, während nur 30 Prozent der Männer dies als Einstiegsgrund angaben.

"Spaß" mit 44 Prozent und "Unterhaltung" mit 24 Prozent ist
auch einer der wichtigsten Gründe für Studenten, unter denen sich nur etwas mehr als jeder Zehnte für Wirtschaftsinformationen aus dem Netz interessiert.

Gesurft wird im Büro

Eine Frage, die sich viele Unternehmen stellen, die ihren Mitarbeitern einen Internet-Zugang via Büro anbieten, beantwortet die Henkel-Umfrage auch. Dieser Zugang wird von der Mehrheit genützt. So steigen 34 Prozent im Büro ins Internet ein, 33 über Universitäten und nur 27 Prozent von zu Hause.

Die Zukunft sieht rosig aus

Rosig sehen die Befragten die Zukunft des Internets. 25 Prozent glauben, daß im Jahr 2000 jeder zehnte Österreicher im Internet surfen wird, 23 Prozent glauben, daß es sogar jeder Vierte sein wird, der im Internet ein neues Kommunikationsinstrument finden wird.

Rosig sieht die Zukunft aber auch für klassische Medien aus, denn gegen alle Erwartungen ist nicht das Internet das beliebteste Informationsmedium der Surfer. Es rangiert in der
Beliebtheitsskala mit 12 Prozent deutlich abgeschlagen hinter Zeitungen mit 36 Prozent, dem Fernsehen mit 25 Prozent und
Magazinen mit knapp 14 Prozent.

Die Umfrage hat aber auch gezeigt, daß die Zahl der Kommunikationsverweigerer unter den Jugendlichen zunimmt. Es gibt, so Primosch, einen harten Kern von Jugendlichen die zwischen Rave-Fabrik und PC pendeln und auch nur dort bereit sind, sich
ansprechen zu lassen.

Das Internet wird selbstverständlich

Henkel gilt nicht nur bei Marken als Innovationsführer, sondern auch auf kommunikativem Gebiet. Das Unternehmen war daher schon im Februar 1995 eines der ersten mit einer eigenen Homepage im Internet. Pro Monat besuchen heute rund 50.000 Surfer die Henkel Austria Gruppe im Internet, wobei Henkel's WWW-Index von
Österreich - ein reines Suchsystem für die rund 6000 Internet-Seiten in Österreich - einer der beliebtesten Zielpunkte der Internet-Gemeinde ist.

Für Henkel-Kommunikationschef Mag. Ernst Primosch liegen nun erstmals Daten vor, die brauchbare Ergebnisse liefern und auf
deren Basis man Kommunikationsstrategien entwickeln kann. Das Internet, so Primosch, wird nach unserem Dafürhalten so selbstverständlich werden wie das Telefon. Manche sind zwar noch skeptisch, aber das war beim Telefon auch nicht anders, wie folgendes Memo der Western Union Financial Services aus dem Jahre 1876 zeigt: "Dieses Telefon hat so viele Mängel, daß es nicht ernsthaft als Kommunikationsmittel taugt. Das Ding hat für uns an sich keinen Wert".

Die Umfrage mit Detailergebnissen ist auch im Internet unter
der Adresse der Henkel Austria Gruppe (http://www.henkel.at/) weltweit abrufbar.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Ernst Primosch
Tel.: (01) 71104-254

Henkel Austria Gruppe

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