Handelsvertreter kritisieren Bauindustrie

Krammer: Offenbar herrscht das Prinzip "Bei Geldbedarf: Road-Pricing"

Wien (PWK) - "Bei Geldbedarf: Road-Pricing". Das scheint das gemeinsame Prinzip der Regierung und der Bauindustrie zu sein, kritisiert Bundesgremialvorsteher Komm.Rat Walter Krammer vom Bundesgremium der selbständigen Handelsvertreter und Vermittler. Anders sei, so Krammer, die seinerzeitige Stellungnahme des Generaldirektors der Porr AG, Horst Pöchhacker, nicht zu verstehen. ****

Die Straßenbenützer - sowohl PKW- als auch LKW-Betreiber -bezahlen nachgewiesenermaßen mehr an Steuern und Abgaben, als die Straßenerhaltung und der notwendige Lückenschluß im Straßennetz kosten. Wenn die Bauindustrie der Meinung ist, daß Geld für den Straßenbau zur Verfügung zu stellen sei, möge sie sich doch an die Regierung wenden, die das Geld der Autofahrer, insbesondere die Mineralölsteuer, zum Stopfen von Budgetlöchern verwendet hat und weiterhin verwendet.

Abgesehen davon sind mittlerweile die vielen negativen Auswirkungen des Road-Pricings (u.a. Ausweichverkehr, dadurch Mehrbelastung der Orte entlang dieser Alternativstrecken, höhere Unfallzahlen, etc.) hinlänglich bekannt.

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Dr. Gerhard Bacovsky

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