Kinderporno-Affaire: Keine Gleichsetzung mit freiwilligen homosexuellen Kontakten zu 14- bis 18-jährigen Jugendlichen!

Wien (OTS) - Das Rechtskomitee Lambda ist Österreichs größte Schwulen- und Lesbenrechts-Organisation mit dem vorrangigen Ziel der Beendigung jeder Diskriminierung gleichgeschlechtlich l(i)ebender Frauen und Männer in allen (Rechts-)Bereichen. Insbesondere hat die ersatzlose Streichung des höheren Mindestalters von 18 Jahren für schwule Beziehungen (§ 209 StGB) Priorität. Das Mindestalter für lesbische und heterosexuelle Beziehungen liegt bekanntlich bei 14 Jahren (§§ 206, 207 StGB).

Sexuelle Handlungen mit Kindern generell in einen Topf mit freiwilligen homosexuellen Kontakten mit 14- bis 18-jährigen Jugendlichen zu werfen, ist unsachlich und setzt zwei völlig verschiedene Dinge gleich.

"Sollte sich jedoch herausstellen, daß Mitglieder unseres Vereins in die oberösterreichische Kinderporno-Affaire verwickelt sind, würde dies in jedem Fall mit dem Vereinsausschluß sanktioniert werden", so Dipl.-Ing. Michael Toth, Finanzreferent des Rechtskomitees Lambda, "solche Leute haben bei uns nichts zu suchen! Im Moment sind allerdings die Behörden am Zuge. Die Ermittlungen sind bekanntlich noch im Gange. Den Ausgang des Strafverfahrens werden wir abwarten, bevor wir entsprechende Schritte setzen. Grundsätzlich gilt vorerst die Unschuldsvermutung."

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