Semmering-Basistunnel: Rosenstingl: Fakten liegen völlig anders

Wien (OTS) - Zu der in der heute vom freiheitlichen
Verkehrssprecher Abg. Rosenstingl gemachten Aussendung stellt die HL-AG fest:

Der Abgeordnete Rosenstingl, der in einer Fülle von parlamentarischen Anfragen (mit hohem Verwaltungsaufwand durch die zuständigen Beamten und nicht zuletzt auch der HL-AG) zum Semmeringprojekt genug Informationen haben müßte, um die wahre Situation dieses Projektes zu beurteilen, setzt sich darüber offensichtlich hinweg. Selbstverständlich sind wir weiterhin bereit, die richtigen Informationen zu geben; sie sollten aber auch berücksichtigt werden. ****

Es ist eine bekannte Tatsache, daß es sich um eines der am meisten geprüften und untersuchten Projekte handelt. Wiederholt wurden (auch ausländische) Experten beigezogen. In diesem Zusammenhang von einem "nicht ordentlich projektierten Bauprojekt" zu sprechen, geht nicht nur völlig an den Fakten vorbei, sondern stellt auch eine Mißachtung der planenden Ingenieurbüros und Ziviltechniker dar und bringt damit österreichische Techniker, die im In- und Ausland arbeiten, in Mißkredit.

Gerade zum Bereich Sicherheit - um nur ein Beispiel herauszugreifen - wird festgehalten:

Auch der Semmering-Basistunnel weist selbstverständlich ein entsprechendes umfangreiches Sicherheitskonzept auf, das

- in Abstimmung mit dem österreichischen Bundesfeuerwehrverband

erstellt wurde und

- Bestandteil der eisenbahnrechtlichen Baugenehmigung, die im Zuge

der Bauverhandlung erörtert wurde, ist und

- unter anderem den derzeit in Errichtung befindlichen Begleitstollen

(Rettungsstollen) umfaßt.

Fest steht auch, daß dieses Projekt von der Bundesregierung und dem Parlament bereits beschlossen wurde, ehe die HL-AG überhaupt damit befaßt war. Die von Herrn Abg. Rosenstingl genannten Projektkosten entziehen sich völlig den der HL-AG vorliegenden Fakten.

Rückfragen & Kontakt:

HL-AG
Tel.: 81 72 186

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