Österreich: Achtung, falsche Werber! Rotes Kreuz warnt vor Keilern der Firma Lifecard Wien (ÖRK) - Das Österreichische Rote Kreuz (ÖRK) warnt vor

falschen äRotkreuz"-Werbern. Das Rote Kreuz führt zur Zeit in
den Bundesländern Steiermark und Vorarlberg eine Mitglieder-Werbeaktion durch. Mit immer neuen Tricks versuchen aber auch falsche Rotkreuz-Werber, Unterschriften für
Zahlungsverpflichtungen zu erschleichen. äDabei schrecken sie neuerdings nicht vor dem Vorzeigen falscher Rotkreuz-Ausweise zurück", warnt Bernhard Jany, Sprecher des Roten Kreuzes. äWirkliche Rotkreuz-Werber tragen unsere Dienstbekleidung - also rote Jacke mit rotem Kreuz, weißes Hemd mit Rotkreuz-Emblem und graue Hose - und können sich ausweisen", so der Rotkreuz-
Sprecher weiter.
Besonders warnt das Rote Kreuz vor Keilern der in Tirol
ansässigen Firma äLifecard": äMit der völlig unrichtigen Behauptung, durch eine Gesetzesänderung müßten nunmehr alle Patienten den Rettungstransport selbst bezahlen, überreden Lifecard-Werber ihre Opfer zum Abschluß einer Privatversicherung eben der Firma Lifecard", erklärt Jany. äVon dieser Firma haben wir trotz mehrmaliger Anfragen bislang keine Stellungnahme erhalten."
Das ÖRK betont ausdrücklich, daß es keine derartige Gesetzesänderung gegeben hat und für Rettungs- und Krankentransporte des Roten Kreuzes der Abschluß einer eigenen, privaten Versicherung völlig nutzlos ist. Das Rote Kreuz steht
mit äLifecard" in keinem Zusammenhang.
äLassen Sie bei Haustürgeschäften äußerste Vorsicht walten", empfiehlt Rotkreuz-Sprecher Jany. äÜberprüfen Sie vorgezeigte Ausweise genau, fragen Sie im Zweifelsfall bei der nächsten Rotkreuz-Dienststelle nach. Und: lesen Sie auf jeden Fall genau,
was Sie unterschreiben!"

Rückfragenhinweis: ÖRK/Pressestelle

Mag. Robert Dempfer
Tel.01/58900-153
www.redcross.or.at
4. August 1997

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