Gesundheitsvorsorge im Aufwind

Immer mehr Österreicher gehen zum Gesundheits-Check!

Wien (OST) - Das Gesundheitsbewußtsein der Österreicherinnen und Österreicher wird immer größer. Das zeigt sich auch bei den jüngsten Entwicklungen der Gesundenuntersuchungen, die am Freitag vom Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger bekanntgegeben wurden. Demnach ist die Zahl der Vorsorgeuntersuchungen im Jahr 1996 im österreichweiten Durchschnitt um rund 12 Prozent gegenüber dem Jahr 1995 gestiegen. "Das ist ein schöner Erfolg für die Bemühungen der Krankenkassen, die Versicherten direkt und in den Betrieben zu erreichen und sie zur Vorsorge zu motivieren", sagte dazu Hans Sallmutter, Präsident des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger.

Einmal pro Jahr bietet die soziale Krankenversicherung jedem Versicherten über 19 Jahre eine Vorsorgeuntersuchung an, die bei praktischen Ärzten, Internisten, Lungenfachärzten und Gynäkologen mit Kassenvertrag durchgeführt werden kann. 1996 wurden insgesamt 662.723 Vorsorgeuntersuchungen auf Rechnung der Krankenkasse durchgeführt. 247.802 Männer und 414.921 Frauen nahmen dieses Gesundheits-Service in Anspruch, das sind 10,78 Prozent aller Anspruchsberechtigten. Die Beteiligung war traditionellerweise in Vorarlberg mit 28 Prozent am höchsten, gefolgt von Tirol mit 20,53 Prozent und Kärnten mit 18,17 Prozent. Rund 609 Millionen Schilling gab die soziale Krankenversicherung im Jahr 1996 für die Vorsorgeuntersuchung aus, um ca. 63 Millionen mehr als im Jahr 1995.

Ziel des Gesundheits-Checks ist es, die häufigsten Krankheiten wie Herz- und Kreislauferkrankungen, Arteriosklerose, Bluthochdruck, Krebs, Diabetes und chronische Erkrankungen der Atmungsorgane frühzeitig zu erkennen. "Besonders wichtig ist das im Vorsorgeuntersuchungs-Paket vorgesehene umfassende Beratungsgespräch. Der Arzt soll dabei die Ergebnisse der Untersuchung ausführlich erklären und über individuelle Risikofaktoren und eine gesunde Lebensweise beraten", so Sallmutter.

Rückfragenhinweis: Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
Pressestelle: 01-71132-1123

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