Dollarhöhenflug beflügelt Österreichs US-Export

Handelsdelegierter Koch erwartet weiteren Exportanstieg 1997- WKÖ geht neue erfolgreiche Wege in der US-Marktbearbeitung

Wien (PWK) - Die gute Wirtschaftslage der USA und der starke
Anstieg des Dollars wirken sich positiv auf die österreichischen Exporte in die USA aus. Laut US-Außenhandelsstatistik haben die US-Importe aus Österreich in den ersten drei Monaten 1997 um 8,3 Prozent zugenommen, teilt Handelsdelegierter Benno Koch aus New York mit. Die stärksten Zuwächse seien bei Fahrzeugen, Maschinen, Lebensmitteln, chemischen und pharmazeutischen Produkten, Sportgeräten und Flugzeug-und Weltraumzulieferungen eingetreten. Die amerikanischen Lieferungen nach Österreich haben in diesem um 5,3 Prozent zugelegt (vorwiegend aufgrund ****

erhöhter Flugzeuglieferungen).

"Angesichts der blendenden Verfassung der US-Wirtschaft und dem damit verbundenen starken Bedarf an Investitionsgütern ist für das Gesamtjahr 1997 mit einer beschleunigten Nachfrage nach österreichischen Produkten zu rechnen", prognostiziert Koch. Durch den dramatischen Anstieg des Dollarkurses sei auch eine weitere Verbesserung der Marktchancen für heimische Konsumgüter zu erwarten.

Das Jahr 1996 brachte bereits eine gute Entwicklung des österreichisch-amerikanischen Außenhandels: die österreichischen Exporte in die USA stiegen gegenüber 1995 um 13 Prozent auf 19,5 Mrd. S an, die Importe wuchsen um 12 Prozent und erreichten 31,7 Mrd. S.

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Dr. Peter Rejtö

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