Prokop: "Land Niederösterreich setzt Aktionen gegen Rückgang bei den Mutter-Kind-Pässen"

St. Pölten (OTS) - "Das Land Niederösterreich wird dem Minus von 14,2% bei den Mutter-Kind-Untersuchungen auf zwei Ebenen entgegenwirken. Wir werden zum einen den Bezug der NÖ Familienhilfe davon abhängig machen, ob die begünstigte Mutter die ärztliche Vorsorgeuntersuchung auch tatsächlich absolviert hat", reagiert Landeshauptmannstellvertreter Liese Prokop auf das Rekord-Minus beim Rückgang der Mutter-Kind-Untersuchungen in Niederösterreich.

"Weiters werden wir im Rahmen der Elternbildung den Familien Informationen über die Wichtigkeit und Notwendigkeit von Vorsorgeuntersuchungen für Kleinkinder zukommen lassen und dazu im Herbst eine eigene Kampagne starten", setzt Prokop auch auf die Information der betroffenen Eltern und Mütter.

Die NÖ Familienhilfe wird Müttern, die keinen Anspruch auf Karenzgeld besitzen, bis zum 3. Lebensjahr des Kindes gewährt. Sie beträgt bis zu 3.500 Schilling monatlich. Die konkrete Höhe der Landes-Familienhilfe ist vom Netto-Familieneinkommen und vom Alter und der Anzahl der Kinder abhängig. 1997 hat das Land für die NÖ Familienhilfe 110 Millionen Schilling budgetiert. Im Jahr werden 1.800 Familien aus der NÖ Familienhilfe begünstigt.

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