Verkauf von SKWB nicht beabsichtigt!

Salzburg (OTS) - Nach der Aufsichtsratssitzung der Salzburger Kredit- und Wechsel-Bank AG (SKWB) am Montag in Salzburg nahm Martin Kölsch, Vorstandsmitglied der Bayerischen Hypotheken- und Wechsel-Bank AG und Aufsichtsratvorsitzender der SKWB zu den Auswirkungen der Fusion von Hypo-Bank und BV auf die österreichische Bank-Tochter Stellung.

Kölsch betonte, daß die in der Presse mehrmals erwähnte Option des Verkaufes der SKWB nicht vorgesehen sei. Er wies darauf hin, daß in diesem Punkt Übereinstimmung mit dem Schoeller-Aufsichtsratvorsitzenden Caspar von Hauenschild bestehe. Die Hypo-Bank ist mit der Entwicklung der SKWB sehr zufrieden. Kölsch erwartet bis Herbst eine Entscheidung über die weitere Vorgehensweise in Österreich. Auf jeden Fall habe die künftige Konzernmutter Bayerische Hypotheken- und Vereinsbank (BHV) die Chance, mit den beiden Töchtern ihre wettbewerbsrelevante Schlagkraft in Österreich deutlich zu erhöhen. Alle bis jetzt getroffenen Aussagen seien unter dem Vorbehalt, daß die Hauptversammlungen von Hypo und BV der Fusion zur BHV zustimmen werden, zu sehen.

Die Salzburger Kredit- und Wechsel-Bank hat jüngst ihr Halbjahresergebnis bekannt gegeben. Die Bank erzielte bis zur Jahresmitte ein Betriebsergebnis von 105 Millionen Schilling, was eine Steigerung von 32,5 Prozent gegenüber Juni 1996 (79,3 Millionen Schilling) bedeutet. Der Ertragszuwachs resultiert im wesentlichen aus dem maßgeblichen Geschäftsschwerpunkt der Bank, der Vermögensanlage. Die SKWB verwaltet derzeit für ihre Kunden ein Depotvolumen von 36 Milliarden Schilling.

Die SKWB erwartet bis zum Jahresende 1997 ein Betriebsergebnis gegen 200 Millionen Schilling; damit könnte das Vorjahresergebnis von knapp 159 Millionen Schilling deutlich übertroffen werden. Auf Grund der guten Ertragsentwicklung stellt die Bank eine Erhöhung der Dividende für das Geschäftsjahr 1997 in Aussicht (Dividende 1995: 23 Prozent, Dividende 1996: 25 Prozent).

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Mag. Rolf Reisinger
SKWB, Abt. Öffentlichkeitsarbeit
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