Wiener Liberale fordern Senkung der Kosten im gemeinnützigen Wohnbau

Verwaltungskostenzuschlag der Gemeinnützigen Bauvereinigungen soll herabgesetzt werden

Wien (OTS) Für eine Senkung des Verwaltungskostenzuschlags, den Gemeinnützige Bauvereinigungen ihren Kunden verrechnen, sprach sich heute die liberale Wohnbausprecherin Mag. Michaela Hack aus.

"Die Gemeinnützigen sind die einzigen Bauträger die per Verordnung 3 Prozent der Kosten für die Bauverwaltung verrechnen dürfen", kritisiert Hack. Jeder private Bauträger könne maximal 1,5 bis 2 Prozent kalkulieren um überhaupt wettbewerbsfähig zu sein. Eine Senkung des Verwaltungkostenzuschlags würde eine deutliche Verbilligung der geförderten Miet- und Eigentumswohnungen bringen.

Weiters könnten gerade in Wien die Kosten für den geförderten Wohnbau noch weiter gesenkt werden, wenn das zugesicherte Fördergeld rechtzeitig zur Auszahlung kommen würde, meinte Hack. "Die Fördergelder fließen teilweise erst dann, wenn die Wohnungen bereits fertiggestellt und die ersten Mieter eingezogen sind", kritisiert Hack. "Die Zwischenfinanzierungskosten zahlt natürlich immer der Wohnungswerber!"

Die Wiener Liberalen fordern Wirtschaftsminister Farnleitner auf, die Entgeltrichtlinienverordnung dahingehend zu ändern, daß Gemeinnützige Bauvereinigungen in Zukunft nicht mehr Verwaltungskostenzuschlag verrechnen dürfen als private Bauträger.

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