FCG-PD: Die "Weltfremdheit" des Gewerbevereins

Wien (OTS) - Wenn man den Ausführungen des Gewerbevereins zur Pensionsreform folgt, kommt man zu zwei klaren Kernaussagen, so der FCG-Pressedienst in einer heutigen Aussendung:

1. Der Gewerbeverein brilliert mit bestechender Logik: Warum ein "Durchrechnungszeitraum ins Beamtenpensionssystem hineinpasse und kein Systembruch" wäre, läßt es allerdings offen. Der Grund liegt darin, daß er selbst bei noch soviel gewerblicher Kreativität keine Basis für seine Argumentation finden kann. Der Gewerbeverein wird sich aber noch mit vielen Materien auseinandersetzen müssen, die er nicht versteht.

2. Der Gewerbeverein sieht, wie einige andere gut informierte Institutionen und Persönlichkeiten, wieder einmal einen Handlungsbedarf für eine rasche Reform des Pensionssystems - hier aber nicht für jenes der Gewerbetreibenden. Das kann man schlicht nur mehr als Ignoranz bezeichnen. Eine Gruppe sicherte sich über Jahre Privilegien zu, die der Allgemeinheit ein Vermögen kosteten (Für 1,9 Millionen Arbeitnehmer : 30 Milliarden Bundeszuschuß; für 400.000 selbständig Erwerbstätige: 25 Milliarden Bundeszuschuß!!!) und mitverantwortlich sind an unseren Budgetdebakeln und nun wäre eine Zurücknahme dieser vollkommen ungerechtfertigten Privilegien nicht notwendig.

Die Presseaussendungen des Gewerbevereins sind für die nichtprivilegierte, arbeitende Gruppe der Österreicher schlicht eine Zumutung!

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