ÖHT-Studie über "erfolgreiches Krisenmanagement"

"Schonungslose Analyse und konsequentes Handeln" - Neuheiten der TOP-Tourismus-Förderung 1997

Wien (PWK) - Mit Unternehmenskrisen, ihrem frühzeitigen Erkennen, den Ursachen und dem professionellen Krisenmanagement befaßt sich eine Studie der ÖHT (Österreichische Hotel- und Fremdenverkehrs-Treuhandgesellschaft m.b.H.), die von den ÖHT-Geschäftsführern Dr. Reinhard Mücke und Dr. Franz Hartl Dienstag im Rahmen des Pressegesprächs des Fachverbandes Hotellerie vorgestellt wurde. Besonderes Augenmerk wird dabei auf das Krisenmanagement als Mittel zum aktiven Bewältigen schwerwiegender Unternehmensprobleme gelegt. ****

"Nur wenn es gelingt, professionelles Sanierungsmanagement umzusetzen, besteht auch in der Krise eine realistische Erfolgschance", erklärte Mücke. Wichtig sei, gleich beim Auftauchen erster Krisen-Anzeichen vorsorglich gegenzusteuern. Nur durch das schonungslose Durchleuchten und Analysieren der Ursachen sei eine dauerhafte Verbesserung der Situation möglich. Neben der Einleitung kurzfristiger Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des Betriebes ist der längerfristige Sanierungsablauf in realistischer und verbindlicher Form festzulegen, erklärten die ÖHT-Geschäftsführer bei der Präsentation ihrer Studie "Ursachen, Prognosen und Bewältigung von Unternehmenskrisen", die im Auftrag des Wirtschaftsministeriums erstellt wurde.

In der aus wirtschaftlichen Gründen erzwungenen Reorganisation zur Unternehmenssanierung liege die Chance zu einem neuen Erfolg. Die wichtigsten Punkte sind die Festlegung der künftigen Unternehmensstrategie, die operative Sanierung und schießlich die kapitalseitige (finanzielle) Sanierung, u.a. durch Hereinnahme von Beteiligungspartnern und die Einbeziehung aller Gläubiger.

Wie Hartl und Mücke erklärten, ist die 46seitige Kurzfassung der Studie kostenlos von der ÖHT (Tel. 51530-0, Fax 51530-30) zu beziehen.

Die überarbeiteten Richtlinien der TOP-Tourismus-Förderung des Wirtschaftsministeriums sehen wesentliche Neuerungen vor. Dazu gehören der Zugang zu Beteiligungskapital, die Möglichkeit, Langzeitdarlehen als betriebliche Sockelfinanzierung aufzunehmen, die Förderung von Beratung und Ausbildung sowie die Förderung von Kooperationen.

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Fachverband Hotellerie
Tel. 501 05 DW 3555

Dr. Michael Raffling

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