Wiener Städtische: Halbjahresergebnisse 1997

Für den Inhalt der Mitteilung ist allein der Emittent verantwortlich.

Fragen bitte an Dr. Franz Kosyna unter Tel 0222/53139-1060 richten.

Ad-Hoc Mitteilung von: Wiener Städtische ----------------------------------------------
Die Wiener Städtische im ersten Halbjahr 1997:
Pensionsversicherung gewinnt an Bedeutung

Obwohl die Lebensversicherung gegen Einmalerlag mit dem
Wegfall der steuerlichen Anreize im Vorjahr totgesagt wurde,
konnte die Wiener Städtische im ersten Halbjahr 1997 neuerlich Prämieneinnahmen von 660,2 Millionen Schilling aus Einmalerlä-
gen - vor allem für Pensionsversicherungen - erzielen, ein
gutes Drittel des vorjährigen Ausnahmeergebnisses. Bei den Lebensversicherungen gegen laufende Prämie konnte die Wiener Städtische neuerlich Prämiensteigerungen verzeichnen.

Sowohl bei Einmalerlägen als auch bei Verträgen mit laufender Prämienzahlung gewinnt die Pensionsversicherung an Bedeutung. Bereits zwei von fünf Lebensversicherungsverträgen dienen der reinen Pensionsvorsorge der Kunden und machen die Wiener
Städtische zur größten österreichischen Pensionsversicherung. Durch den Wegfall eines Großteils der steuerlich bedingten Einmalerläge aus dem Jahr 1996 verzeichnete die gesamte Lebensversicherung zur Jahresmitte eine Prämienentwicklung auf 2.720,8 Millionen Schilling. Da der gesamte Einmalerlagsboom
des Vorjahres von Jänner bis Mai des Jahres andauerte und
damit zur Gänze in den Vergleichzeitraum fiel, wird sich der
zum Halbjahr rund dreißigprozentige Prämienrückgang bis zum Jahresende stark verringern.

In der Schaden- und Unfallversicherung liegt die Wiener Städti-sche mit 4.762,9 Millionen Schilling Prämieneinnahmen um 1,9 Prozent über den Vorjahresziffern. Mit gezielten Marketingmaß-nahmen im Frühjahr des Jahres konnten vor allem in den Kfz-
Sparten auch gegen heftigste Konkurrenz wieder Prämienzuwächse gegenüber dem vorjährigen Halbjahr erreicht werden.
Spitzenreiter unter den Schaden- und Unfall-Sparten ist die Unfallversicherung: Mit einem Prämienplus von 12,6 Prozent
stieg die Freizeitvorsorge der Kunden der Wiener Städtischen erstmals zur Jahreshälfte auf über 300 Millionen Schilling.

In der Krankenversicherung kommen Preisvorteile aus neuen Mehrwertsteuerregelungen zum Tragen, die die Wiener Städtische
voll an ihre einzelzusatzversicherten Kunden weitergegeben
hat. Die verbilligten Angebote erleichtern vielen Interes-
senten den Entschluß, privat für ihre Gesundheit vorzusorgen. Damit war es möglich, den erwartenen Prämienrückgang nahezu aufzufangen: Preissenkungen von bis zu 8,1 Prozent steht eine Prämienentwicklung von -1,8 Prozent auf 1.646,1 Millionen
Schilling gegenüber.

Insgesamt lagen die Prämieneinnahmen der Wiener Städtischen im ersten Halbjahr 1997 mit 9.129,8 Millionen Schilling um 11,9
Prozent unter dem Ergebnis des Vergleichszeitraumes 1996, ohne Lebensversicherungen gegen Einmalerlag um 1,2 Prozent darüber.
Die Versicherungsleistungen gingen im gleichen Zeitraum um 0,4 Prozent auf 5.185,5 Millionen Schilling zurück.

29. Juli 1997

084107

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | HER/06