Hartlauer klagt Wirtschaftsblatt wegen skandalöser Falschmeldung

Steyr/Wien (OTS) - In der Samstag-Ausgabe der Tageszeitung "Das Wirtschaftsblatt" wurde folgende Titelgeschichte veröffentlicht:

"Hartlauer droht Betrugsanzeige - 700 neue Armani-Fälschungen aufgetaucht."

Aufgrund dieser "neuen Tatsache" behauptet das Wirtschaftsblatt nun, Hartlauer habe eine weitere Lieferung von angeblichen Fälschungen verheimlicht, darüber hinaus habe der Produkt-Verantwortliche Prok. Hermann Ebenbichler vor Gericht die Unwahrheit gesagt.

Tatsächlich wurden die besagten 700 Armani-Modelle bereits am 15. Juli inklusive Rechnungen unaufgefordert den anwesenden Beamten vorgelegt. Dies geschah im Rahmen der durchgeführten Hausdurchsuchung und in Anwesenheit der Anwältin der Gegenpartei. Dies bestätigt auch der verantwortliche Richter des Steyrer Landesgerichtes Dr. Gebhart, der aufgrund der korrekten Aussagen seitens der Firma Hartlauer auch keinerlei Anlaß für eine Betrugsanzeige sieht.

Als ebenso unrichtig erweist sich die Behauptung des Wirtschaftsblattes, die Justiz ermittle auf Hochtouren, zumal bereits Anfang letzter Woche der Steyrer Gerichtspräsident Georg Huber gegenüber der Zeitung News äußerte, daß das Strafverfahren gegen die Firma Hartlauer vermutlich bald eingestellt werden würde, da diese vermutlich unschuldig sei.

Mit einer Klage wird sich das Gericht nun doch befassen, nämlich mit jener, die die Firma Hartlauer heute gegen das Wirtschaftsblatt wegen rufschädigender Äußerungen eingeleitet hat. Darüber hinaus kommt es auch zu einer Entschädigungsklage nach dem Medienrecht wegen der Behauptung einer falschen Aussage vor Gericht.

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Hartlauer Handelsgesellschaft
Prok. Hermann Ebenbichler
Tel.: 07252/58810

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