Raiffeisen Bausparkasse: Finanzierungs-Rekord im ersten Halbjahr

Wien (OTS) - 6,2 Milliarden Finanzierungsleistung im 1. Halbjahr -51.000 Neuabschlüsse im 2. Quartal - monatliche Zuteilung des Bauspardarlehens - Bausparen bleibt attraktivste Sparform - 2 Milliarden Schilling Mehrfinanzierungsleistung durch Erweiterung des Bausparkassengesetzes

Die höchste jemals in einem ersten Halbjahr erreichte Finanzierungsleistung für den Wohnbau erzielte die Raiffeisen Bausparkasse zum 30.6.1997. Mit 6,2 Milliarden Schilling wurde das gute Halbjahresergebnis des Vorjahres gleich um 44 % überschritten. "Damit nimmt die Raiffeisen Bausparkasse innerhalb der Bausparkassen mit einem Anteil von 34 % die Marktführerschaft bei der Vergabe von Baugeld ein. Der starke Aufwärtstrend ist Beweis dafür, daß die Finanzierungsoffensive, die wir zur Ankurbelung des Wohnbaues heuer gestartet haben, auf fruchtbaren Boden gefallen ist", freut sich Generaldirketor Mag. Dr. Erich Rainbacher über das ausgezeichnete Ergebnis. So hat die Raiffeisen Bausparkasse zu Jahresbeginn als einzige Bausparkasse die vierteljährliche Zuteilung eines Bausparvertrages auf einen monatlichen Rhythmus umgestellt. Weiters können Bausparer mit angesparten Verträgen ihre Darlehen bis zum Zehnfachen der angesparten Eigenmittel aufstocken, und das ohne zusätzliche Wartezeit.

Reges Neugeschäft im 2. Quartal

Gut gelaufen ist im 2. Quartal 1997 auch das Neuabschlußgeschäft, nahezu 51.000 Verträge mit einer Vertragssumme von 13,5 Milliarden Schilling bedeuten auch hier Platz eins unter den Bausparkassen. Gegenüber dem 2. Quartal 1996 konnte ein Plus von 21,2 % bei der Stückanzahl und von 33,6 % bei der Vertragssumme erzielt werden, was eine deutliche Ausweitung der Marktanteile für die Raiffeisen Bausparkasse mit sich brachte. "Wenn es weiterhin so positiv läuft, rückt unser Ziel, heuer erstmals in der Geschichte der Bausparkassen die 300.000er Schallmauer im Neugeschäft zu durchbrechen, in realistische Nähe", betont Rainbacher.

Ausweitung der Finanzierungsaufgaben bringt höhere Finanzierungsvolumina für den Wohnbau

Rainbacher ist über die rasche Einigung erleichtert, die mit dem Finanzminister bezüglich der Neugestaltung der Bausparförderung erzielt wurde. Sichergestellt sei, daß die Rendite des Bausparens weiterhin über dem Zinsniveau des Kapitalmarkts liegen werde. Sehr positiv bewertet Rainbacher die parallel zur Reform der Bausparförderung vereinbarten Erweiterungen und Ergänzungen des Bausparkassengesetzes. Sie bringen Erleichterungen bei der Aufnahme eines Bauspardarlehens und haben außerdem den Vorteil, daß das kostengünstige Bauspardarlehen einem breiteren Verwendungszweck und einer vielfältigeren Nutzung als bisher zugeführt werden kann. "Unter diesen neuen Voraussetzungen rechne ich damit, daß wir 1998 unsere Finanzierungsleistung für den Wohnbau um zwei Milliarden Schilling ausweiten werden", zieht Rainbacher eine erfreuliche Bilanz der Verhandlungen.

Engagement im sozialen Wohnbau

Möglich könnte diese Mehrfinanzierungsleistung durch drei Neuerungen werden: So wird das Bausparkassengesetz dahingehend abgeändert, daß auch der Grund- und Baukosteneigenmittelanteil, der beim Kauf einer Miet- oder Genossenschaftswohnung vom Wohnungswerber zu bezahlen ist, künftig über das zinsgünstige Bauspardarlehen finanziert werden kann. Weiters wird die Höchstgrenze für unbesicherte Darlehen von 100.000 Schilling auf 200.000 Schilling pro Person angehoben und für Ehepaare wird durch das Nachziehen der höchstmöglichen Darlehensgrenze von 1,9 auf 3,8 Millionen Schilling der Finanzierungsspielraum erweitert.

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