Sommerloch schlägt zu: Hetze nun auch in Österreich eröffnet

Scientology warnt vor Ausbreitung der Intoleranz

Wien (OTS) - Als "Hetze nach deutschem Vorbild" bezeichnete heute die Scientology-Kirche Österreich die jüngsten Aussagen von Petrovic, Amon, Bartenstein und anderen rund um die "Debatte" zu den Aussagen von VP-Abgeordneten Paul Kiss.

Die Hetze gegen Scientology, die sich in Deutschland mittlerweile zum menschenverachtenden Volkssport entwickelt hat und von den Vereinten Nationen, des US State Department, der OSZE, der Helsinki Watch und anderen internationalen Menschenrechtsorganisationen schärfstens verurteilt wurde, scheint nun auch in Österreich Einzug zu finden. Nicht mehr die persönliche Erfahrung, die Freundschaft, der Respekt zu Menschen mit anderem Bekenntnis zählt, sondern ausschließlich die Motivation, aus bestimmten Themen politisches Kapital schlagen zu wollen.

"Wie tief sind Petrovic und Co. gesunken, wenn sie aufgrund einer ehrlichen Meinung eines Politikers, der nicht auf deutsche Propaganda hört, sondern sich selbst über eine Sache informiert, versuchen, politisches Kapital daraus zu schlagen", sagte Andreas Böck, Sprecher der Scientology-Kirche. "Was jene Menschen von denen unterscheidet, die heute lautstark gegen Scientology und andere Religionsgemeinschaften hetzen, ist, daß diese mit Scientologen sprechen, nicht auf Sektenpropaganda hören und vor allem nicht andere als Menschen zweiter Klasse abstempeln wollen."

Zu den Behauptungen der Grünabgeordneten Petrovic, Scientology betreibe in den USA und in England "Straf- oder Arbeitslager", nimmt die Scientolgy-Kirche wie folgt Stellung: Auch hier handelt es sich um eine aus Deutschland importierte Propaganda, die völlig absurd ist. Wäre daran auch nur das geringste wahr, würde die amerikanische Regierung nicht Scientology als Religion anerkennen und das britische Innenministerium nicht die Geistlichen der Scientology-Religion als solche bestätigen.

Österreichische Scientologen bieten aber Petrovic an, gemeinsam mit ihnen nach Amerika und Englnd zu reisen, um zu überprüfen, ob die angeblichen Straflager wirklich existieren. Die Scientologen würden sogar die Kosten für Petrovic tragen, damit dieses Absurdum nicht auch auf österreichische Staatskosten geht.

Die Scientology-Kirche Österreich kündigte folgendes an: Wenn die ÖVP nun tatsächlich den von Minister Bartenstein propagierten Beschluß fast, der es Scientologen nicht ermöglicht, in dieser Partei Mitglied zu sein, wird sie alle rechtlich möglichen Schritte ausnutzen und diese Aktion, die eine schwere Verletzung des Grundrechtes ist, an internationale Menschenrechtsorganisationen wie z.B. die Kommission der Vereinten Nationen übermitteln. Der Beschluß der CDU/CSU, Mitglieder der Scientolgy-Kirche nicht als Mitglied der Partei zuzulassen, wurde bereits in zwei Berichten der Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen wie auch des US State Departments scharf verurteilt und als Verletzung der Menschenrechte bezeichnet.

Weiters warnt die Scientology-Kirche vor einer weiteren Ausbreitung der politisch motivierten Intoleranz, wie sie in Deutschland vorherrscht. Jeder sollte verstehen, wie sich diese Intoleranz in der Realität auswirkt: Während vielleicht für Petrovic, Amon und Bartenstein ihre Aussagen bloße Sprüche sind, so werden Menschen, deren einzigen "Verbrechen" es ist, Scientologen zu sein, immer mehr zu Menschen zweiter Klasse degradiert. Sie werden aus Jobs entlassen, man bespuckt sie, man greift sie an und möchte sie aus politischen Parteien ausschließen. man verbreitet ständig Unwahrheiten über sie, die einer genauen Prüfung nicht standhalten.

Kurz gesagt: Man begeht Rufmord!

Zusätzlich zu den diversen Menschenrechtsberichten über den deutschen Umgang mit Scientologen hat vor zwei Wochen das renommierte Zentrum für Menschenrechte der Universität Essex in England die Diskriminierung von Scientologen durch die deutsche Regierung erneut in einem Menschenrechtsbericht scharf verurteilt. Die NAACP, die älteste schwarze Menschenrechtsorganisation der Welt (gegründet 1907), hat am Montag in Frankfurt im Zuge einer Demonstration von Minderheitsreligionen in Deutschland, unter den Teilnehmern war auch die Scientology-Kirche, ihre Solidarität mit den Scientologen bekundet und einen Bereicht über die menschenverachtenden Praktiken der deutschen Regierung angekündigt. Dieser Bericht wird den Vereinten Nationen vorgelegt werden, wo er schon erwartet wird. An dieser Veranstaltung haben nicht nur Isaak Hajes, Chick Corea, Anne Archer und andere Künstler teilgenommen, sondern auch ein Vertreter der Menschenrechtsorganisation der Vereinten Nationen.

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Scientology-Kirche Österreich
Andreas Böck oder Angelika Thonauer
Tel.: 522 36 18

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