Hilfe für Hochwasseropfer

St. Pölten (OTS) - Angesichts der durch das Hochwasser in Österreich verursachten Milliardenschäden und der Tatsache, daß die Tausenden Betroffenen aus dem Katastrophenfond mit wenigen Ausnahmen max. 30 Prozent des tatsächlich entstandenen Schadens ersetzt bekommen werden, fordert FP-Landesrat Hans Jörg Schimanek auch die heimischen Hilfsorganisationen zu größeren Aktivitäten auf.

"Zuletzt haben sich beispielsweise Caritas oder Rotes Kreuz immer dann besonders engagiert, wenn es um die Linderung der Not im Ausland ging. Nunmehr hätten diese Hilfsorganisationen Gelegenheit, getreu dem freiheitlichen Wahlspruch "Österreich zuerst!" durch groß angelegte Sammelaktionen auch für eine rasche Unterstützung österreichischer Mitbürger zu sorgen!", stellt der freiheitliche Politiker fest.

Auch von der Bundesregierung fordert Schimanek eine verstärkte Unterstützung der vom Hochwasser Betroffenen: "Es ist zwar sehr nett, wenn jetzt die Banken verbilligte Hochwasserkredite anbieten, an denen sie angesichts der niedrigen Sparzinsen dennoch gut verdienen, dies enthebt die Mitglieder unserer Bundesregierung jedoch nicht ihrer Pflicht, am kommenden Donnerstag in ihrer letzten Ministerratssitzung vor der Sommerpause zu den angekündigten 775 Mio. Schilling noch zusätzliche Mittel für die Hochwasserhilfe zur Verfügung zu stellen!"

Zugleich erinnerte Landesrat Hans Jörg Schimanek an die zahlreichen "Verdoppelungsaktionen" der Regierung und deren "lockere Hand im Umgang mit Steuergeldern" bei Hilfsaktionen für das Ausland. "Wenn Österreich laut einem jüngsten Gesetzesentwurf der Bundesregierung in der Lage ist, beispielsweise dem 'Asiatischen Zentralbankfond' 248,5 Mio Schilling zu schenken, dann haben wir Österreicher auch das Recht, ein Vielfaches dieses Betrages für die vom Hochwasser betroffenen Mitbürger in unserem eigenen Land zu fordern!"

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Hans Jörg Schimanek
Tel.: 0 27 42/200/27 00 oder 37 01

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