Pharmig: Erleichterung über EU-Entscheid zu Biotech-Patenten

Wien (OTS)- "Wir sind erleichtert." Mit diesen knappen Worten kommentierte Wilhelm Stöckl, Vizepräsident der Pharmig, Vereinigung pharmazeutischer Unternehmen, die heute erfolgte Zustimmung des EU-Parlaments zur Patentrichtlinie für biotechnische Erfindungen. Dieses positive Signal des Europaparlamentes bedeute, so Stöckl weiter, nicht nur eine auch weiterhin gegebene Atttraktivität von Forschungsstandorten in Europa, sondern sei auch für heimische forschende Pharmaunternehmen eine wichtige Grundlage zur Erhaltung und zum weiteren Ausbau des Standortes Österreich.

"Ohne Biotechnologie läuft heute im Bereich der Pharmaforschung nichts mehr", betonte Stöckl. "Nur mittels dieser Technik wird es auch in Zukunft möglich sein, neue und wirksame Arzneimittel gegen bislang noch nicht behandelbare Krankheiten zu finden." Und: "Wäre die Patentrichtlinie vom EU-Parlament abgelehnt worden, hätte das für die Industrie und deren Arbeitnehmer ernstzunehmende Folgen haben können." Ganz abgesehen davon ist speziell im medizinisch-pharmazeutischen Bereich die Biotechnologie auch von den Österreicherinnen und Österreichern anerkannt. Eine negative Entscheidung wäre daher für viele, speziell für Patienten, für die gentechnisch hergestellte Arzneimittel die einzige Hoffnung auf Heilung sind, wohl absolut unverständlich gewesen."

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