Vorstandsvorsitzender Norbert Scheed: "Modernisierung der Wiener Wirtschaft und Flexibilität mit sozialer Verantwortung in Richtung qualitativ hochwertiger Arbeitsplätze"

Wien (OTS) - "Kein Wiener Arbeitnehmer und keine Wiener Arbeitnehmerin darf nachhaltig an den Rand gedrängt werden", sagte Norbert Scheed, Landessekretär der GPA Wien in seiner Eigenschaft als Gründungsvater und Vorstandsvorsitzender des Wiener ArbeitnehmerInnen-Förderungsfonds anläßlich einer Pressekonferenz in Wien. "Gerade in Zeiten des wirtschaftlichen Strukturwandels werden wieder Stimmen laut, die Jobchancen nur im Abbau von Arbeitnehmerrechten sehen". Der WAFF aber habe sich zum Ziel gesetzt für Arbeitslose sozial korrekte und vollwertige Jobs zu vermitteln durch Investitionen in das Qualifikationsniveau der Wienr ArbeitnehmerInnen und einen Maßnahmenmix an erprobten Trainingsmethoden.

"Die Antwort auf Arbeitslosigkeit kann nicht lauten, ArbeitnehmerInnen der zweiten und dritten Klasse zu verlangen", verwehrt sich Norbert Scheed. "Wir in Wien gehen einen eindeutig anderen Weg: Neue Ideen werden auf ihre soziale Verträglichkeit überprüft und dann umgesetzt, mit dem Ziel, vollwertige Arbeitsplätze zu schaffen".

"Flexibilität mit sozialer Verantwortung" ist das Credo des WAFF. Gerade die Aktivitäten des WAFF seit seinem Bestehen zeigen, daß man sich nicht scheue, unkonventionelle Ideen und Ansätze aufzugreifen. Die Zusammensetzung des Vorstandes, des Präsidiums und des Kuratoriums sowie die profunde Kenntnis des Arbeitsmarktes der MitarbeiterInnen des WAFF garantieren zugleich, daß soziale Orientierung und Attraktivierung des Wirtschaftsstandortes Wien gemeinsam verfolgte Ziele sind.

Scheed: "Es geht um die Modernisierung der Wiener Wirtschaft -jedoch ohne Modernisierungsopfer und mit dem Ziel, möglichst qualitativ hochwertige Arbeitsplätze für die Wienerinnen und Wiener zu schaffen und zu erhalten." Diese Zielsetzung wird in enger Zusammenarbeit mit dem Wiener Writschaftsförderungsfonds verfolgt, so der Vorstandsvorsitzende des WAFF.

"Die Tatsache, daß der Wiener Bürgermeister Dr. Michael Häupl selbst Präsident dieser Einrichtung ist, dokumentiert, daß die Arbeit des WAFF Ausdruck der verantwortlichen Politik der Stadt ist, Wirtschaftsentwicklung und Arbeitsplatzsicherung im Interesse der Wienerinnen und Wiener zu verbinden und gemeinsam mit den Interessensvertretern der Arbeitgeber und Arbeitnehmer sowie dem AMS umzusetzen".

Scheed erinnerte auch an das Beschäftigungskapitel der EU von Amsterdam. Dort werde gefordert, was in Wien bereits begonnen wurde:
"Lebensbegleitende Qualifizierung und neue Ansätze zur Rückkehr von benachteiligten Gruppen in den Arbeitsmarkt werden auf europäischer Ebene gefordert und gefördert. Wir sind mit dem WAFF hier bereits die ersten Schritte gegangen - weitere werden folgen".

Rückfragen & Kontakt:

WAFF
Andrea Hlavac
Tel.: 211 20 717

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | WAF/OTS