Transitfahrten im 1. Quartal 1997 um 0,3 Prozent gesunken

Schadstoffreduktion um 10,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr

Wien (PWK) - Im 1. Quartal 1997 wurden nach den Erhebungen des Statistischen Zentralamtes 369.191 ökopunktepflichtige Transitfahrten durch Österreich durchgeführt. "Dies bedeutet gegenüber dem 1. Quartal des Jahres 1996 eine Abnahme um 1.187 Fahrten bzw. um 0,3 Prozent," betont Roderich Regler, Leiter der Abteilung für Verkehrspolitik der Wirtschaftskammer Österreich. "Die Zahl der verbrauchten Ökopunkte ist dabei um 10,2 Prozent zurückgegangen, was bedeutet, daß die Schadstoffemissionen durch den Transitverkehr um diesen Prozentsatz reduziert wurden." ****

Im 1. Quartal 1997 wurden pro Fahrt nur mehr 8,95 Ökopunkte geklebt, was gegenüber dem 1. Quartal 1996 eine Reduktion um 10,9 Prozent bedeutet. Die besten Fahrzeuge hatte Luxemburg mit 8,04 Punkten pro Fahrt eingesetzt, österreichische Lkw benötigten im Durchschnitt 8,61 Punkte. Das Schlußlicht bildete Griechenland mit 14,75 Ökopunkten pro Fahrt.

Die Zahl der im 1. Quartal 1997 durchgeführten Transitfahrten entspricht 25,0 Prozent der im Jahr 1991 festgestellten Fahrten. Dies bedeutet, daß der Transitverkehr durch Fahrzeuge aus den EU-Staaten bzw. aus Österreich heuer genau auf dem Niveau des Jahres 1991 liegt. "Nachdem im 1. Quartal nur ein Viertel der in diesem Jahr zulässigen Fahrten abgewickelt wurde, dürfte es auch heuer keine Ökopunkteknappheit geben," erklärt Regler.

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