Gurtanlegequote sinkt KfV fordert: Höhere Strafen für Gurtenmuffel

Wien (OTS) - Eine Erhöhung des Strafausmaßes auf ÖS 500,-- sowie eine verstärkte Verkehrsüberwachung für Gurtenmuffel fordert das Kuratorium für Verkehrssicherheit angesichts der Unfallbilanz der Vorwoche. 6 der im Straßenverkehr tödlich verunglückten Pkw-Lenker waren nicht angegurtet.

Schon bei einem Aufprall mit 50km/h wird der Fahrzeuginsasse zu einem "Geschoß" von 3 Tonnen. Auch ein Airbag ist kein Schutz gegen eine derartige Masse, sondern kann nur unterstützend zum Gurt wirken. Bei völliger Einhaltung der Gurtanlegepflicht könnten jährlich rund 150 Menschen mehr im Straßenverkehr überleben. Eine Erhöhung der Strafgelder auf ÖS 500,-- würde zum Erreichen dieses Zieles deutlich beitragen, meint das KfV.

Insgesamt starben 23 Menschen in der Woche vom 7.-13.7.1997 auf Österreichs Straßen. Bedingt durch das schöne Wetter waren auch wieder mehr ungeschützte Verkehrsteilnehmer unterwegs, die aber auch ein höheres Unfallrisiko haben. So wurde in der Vorwoche 3 Motorradfahrern, einem Motorad-Beifahrer, 2 Radfahrern und einem Fußgänger die fehlende Knautschzone zum Verhängnis.

Hauptunfallursachen waren überhöhte Geschwindigkeit (12), Vorrangverletzung (3) und Übermüdung (3).

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