Warnung

Wien (OTS) - Das Bundeskanzleramt gibt bekannt, daß die Bundesanstalt für Lebensmitteluntersuchung und -forschung in Wien das Spielzeug

"Sqeezy Squashy Ball" (auch "Monsterball")

Lieferant: Schneider's, Perfektastraße 87, 1231 Wien

Beschreibung: kleiner, bunter, etwas eingestülpter, knet- bzw. drückbarer Ball (Durchmesser ca. 6 cm) aus zwei Kunststoffhüllen, gefüllt mit einer Flüssigkeit;

- Außenmantel (Wandstärke ca. 1mm) aus farbloser, klar durchsichtiger Kunststofffolie durch runde Scheibe (Durchmesser ca. 3,5 cm) desselben Materials verschlossen (verschweißt);

- Innenmaterial (Wandstärke ca. 1mm) aus undurchsichtiger, cremefarbener, bunt strukturierter (türkis/rostrot bzw. zyklam-grün-gelb) Kunststoffolie mit einer ca. 5 mm großen, runden Öffnung;

- rötlich-braune, trübe, schwach schäumende Flüssigkeit (ca. 28 ml);

Geruch des Balles: typisch nach Weichmacher

Art des Kunststoffes: Weich-PVC (Außen- und Innenhülle)

Herstellungsland: laut vorläufigen Angaben: "China" (gemeint ist möglicherweise Taiwan)

Erzeuger: Honyar (Kuo Bros.) Industrial Corp.

ausl. Lieferant: Lé Bonheur Industrial Corp., Taipeh 100, Taiwan

mit einer Flüssigkeit gefüllt ist, die mikrobiell stark verunreinigt ist und neben aeroben und anaeroben mesophilen Keimen, Enterobacteriaceen und Hefe auch Pseudeomonaden enthält.

Durch wiederholtes Drücken und Quetschen des Balles in der Hand, kann die Kunststoffhülle unvermutet aufplatzen, zumal die Schweißnaht eine Schwachstelle darstellt. Beim Austritt der massiv kontaminierten Flüssigkeit kann es in Folge zu Infektionen oder Entzündungen kommen.

Laut vorliegenden Unterlagen ereignete sich bereits ein Unfall:
Der Ball platzte, die Flüssigkeit spritzte in das Gesicht eines Kindes und verursachte eine Augenentzündung.

Das Produkt ist daher als gesundheitsschädlich im Sinne des § 8 lit a LMG 1975 zu beurteilen.

Vor dem Gebrauch dieses Spielzeuges wird gewarnt.

Diese Warnung besagt nicht, daß die Gesundheitsschädlichkeit der Waren vom Importeur (Vertreiber) verursacht worden ist.

Das Bundeskanzleramt hat die Lebensmittelpolizeit der Bundesländer ersucht, diese Ware zu beschlagnahmen.

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Te. 71172/4830

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