Ravensberger Bau- Bet. AG: Paragraph 15 WpHG-Mitteilung

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Die Ravensberger Bau-Beteiligungen
AG wurde seit November 1996 -insbesondere im Rahmen der Hauptversammlung der F.A. Günther & Sohn AG am 21.02.1997 - im Zusammenhang mit Altgeschäften aus den Jahren 1991 bis 1994 zwischen der Günther & Sohn- Gruppe und der Leipziger TERRAWERT-Gruppe massiv angegriffen. Günther & Sohn stützte sich dabei auf ein Gutachten der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young über diese Altgeschäfte, wonach der Günther & Sohn-Gruppe ein erheblicher Schaden zugefügt worden sein soll. Die zwischenzeitlich auf die Ravensberger Bau- Beteiligungen AG verschmolzene TERRAWERT Bau AG hatte in diesem Zusammenhang ihrerseits die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Coopers & Lybrand mit einer Begutachtung der Altgeschäfte beauftragt, um eine Grundlage für eine sachliche Auseinandersetzung mit den erhobenen Vorwürfen zu schaffen. Über dieses Gegengutachten wurden zwischenzeitlich wiederholt vorläufige Ergebnisse veröffentlicht, die im Vorfeld bereits erhebliche Zweifel an der Seriosität und damit an den von Ernst & Young gezogenen Schlussfolgerungen aufkommen lassen mussten. Das von der TERRAWERT Bau AG beauftragte Gutachten liegt nunmehr vor. Coopers & Lybrand stellt darin zahlreiche Schwächen und erhebliche Fehlleistungen im von Ernst & Young erstellten Gutachten fest. Für Coopers & Lybrand ist es insbesondere nicht nachvollziehbar, warum Ernst & Young nicht - methodisch zutreffend - die jeweiligen Marktpreise zum Veräusserungszeitpunkt festgestellt hat. Anders als Ernst & Young hat Coopers & Lybrand die Marktüblichkeit der Geschäfte auf den jeweiligen Zeitraum der getätigten Geschäftsabschlüsse abgestellt. Über die von Ernst & Young für Vergleichszwecke herangezogenen Objekte hinaus wurde seitens Coopers & Lybrand die Grundgesamtheit der Prüfobjekte erheblich erweitert. Des weiteren wurden die von Coopers & Lybrand nach der Vergleichspreismethodik ermittelten Ergebnisse zusätzlich durch ertragswertbezogene Berechnungen und residuale Wertermittlungen erhärtet. Nach den Feststellungen von Coopers & Lybrand bewegten sich die von Günther & Sohn bezahlten Preise für Altbauten innerhalb des marktüblichen Rahmens. Auch bei den unbebauten Grundstücken haben die Untersuchungen von Coopers & Lybrand ergeben, dass die bezahlten Kaufpreise innerhalb der Bandbreite der jeweiligen Marktpreise lagen.

Ravensberger prüft nunmehr auf Basis des vorgelegten Gutachtens, inwieweit Schadenersatzforderungen geltend gemacht werden können.

Dr. Michael Kleine-Hartlage Vorstand

Ende der Mitteilung

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