Europa und der Euro im Schulunterricht

Euro-Broschüre für Schüler wurde heute präsentiert

Wien - (OTS) "Der Euro kommt" ist der Titel einer Broschüre, die heute vormittag in einer Pressekonferenz mit Frau Bundesministerin Elisabeth Gehrer, Staatssekretär Dr. Wolfgang Ruttenstofer, Mag. Peter Achleitner (OeNB) und Dr. Wolfgang Streitenberger, Leiter der Vertretung der EU-Kommission in Österreich vorgestellt wurde.*****

Die Broschüre richtet sich an 17-jährige Schülerinnen und Schüler und wurde von der Vertretung der EU-Kommission in Österreich initiiert. Die Erstellung war eine Kooperation zwischen EU-Kommission, dem Finanzministerium und der OeNB. Die Verteilung wird vom Unterrichtsministerium unterstützt. "Für die Schüler beginnen jetzt die Ferien. Für die Schülerinformationsarbeit beginnen jetzt die Vorbereitungen für den Herbst", meint Wolfgang Streitenberger anläßlich der Präsentation der Broschüre, die in einer Auflage von 70.000 Stück produziert wurde.

Sowohl Inhalt als auch Form der Broschüre wurde speziell auf das jugendliche Zielpublikum abgestimmt. Die Informationsbroschüre wurde nach pädagogischen Kriterien erstellt. Inhaltlich gliedert sich die Broschüre in die Kapitel: Binnenmarkt, Wirtschafts- und Währungsunion allgemein, drei Stufen zur WWU. Die wesentlichsten Vorteile und die inhaltliche Auseinandersetzung mit den häufigsten Kritikpunkten sollen die konkreten Fragen der Schüler beantworten helfen.

Jenen Bürgerinnen und Bürgern, die mit dem Euro erwachsen werden und einen Großteil ihres Lebens mit der gemeinsamen Währung verbringen werden, bietet die Broschüre Basisinformation. Sie ist eine wertvolle Unterrichtsgrundlage und soll auch ein Beitrag zur Diskussion zum Thema Euro an den Schulen sein.

Daß die Information zum Euro in den Schulen richtig und gut ist, sagen 84 % der EU-Bügerinnen und Bürger - so die aktuelle Eurobarometer-Umfrage (Mai 1997), die in den 15 EU-Mitgliedstaaten durchgeführt wurde. Der Informationsbedarf zum Thema Euro steht damit vor allen anderen Themen an der Spitze der besagten Umfrage.

Siehe auch APA-OTS/Bild

Rückfragen: Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich, Gerda Fiegl: Tel: 51618/341.

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