Wirtschaftsklima: Leichte Aufhellung

Der Wind dreht sich, Wirtschaftsoptimismus steigt

Wien (PWK) - Der Stimmungsbarometer steigt, die Zahl der
Optimisten wächst, die neue Zuversicht für die wirtschaftliche Entwicklung schöpfen. Laut einer von der Wirtschaftskammer Österreich in Auftrag gegebenen repräsentativen Meinungsumfrage des Fessel+GfK-Instituts für Marktforschung, erwarteten im Frühjahr 1997 37 Prozent der Befragten eine bessere Wirtschaftsentwicklung. Ein Jahr zuvor teilten nur 29 Prozent diesen Optimismus. ****

52 Prozent der Befragten erwarten für die nächste Zukunft eine stabile persönliche finanzielle Lage; 29 Prozent befürchten eine Verschlechterung und 19 Prozent rechnen mit einer Verbesserung. Dennoch hat sich das Konsumklima leicht verbessert: 34 Prozent vertreten die Ansicht, daß der Augenblick für größere Anschaffungen eher günstig sei (zuletzt waren das 29 Prozent). 15 Prozent vertreten die gegenteilige Auffassung (im Herbst 1996 waren es immerhin noch 18 Prozent).

Zum Thema Einkommensentwicklung befragt, glauben 69 Prozent, daß ihre Einkommen mit der Inflationsrate steigen werden; 18 Prozent glauben, daß ihre Einkommen stärker und 11 Prozent fürchten, daß ihre Einkommen schwächer als die Preise steigen werden.

Gemessen an früheren Umfragen des Fessel+GfK-Instituts für Marktforschung rechnen "nur" 56 Prozent der Befragten mit einer steigenden Inflationsrate - 70 Prozent geben der Regierung die Hauptschuld daran; 26 Prozent den Waren- und Rohstoffimporten und 15 Prozent den Lohnforderungen der Gewerkschaft.

Die Lage am Arbeitsmarkt wird weiterhin als instabil empfunden: 85 Prozent halten die Arbeitsplätze für unsicher, und 15 Prozent für sicher. Zuletzt glaubten 80 Prozent an unsichere und 20 Prozent an sichere Arbeitsplätze. Dagegen hat sich die persönliche Arbeitsplatzsicherheit etwas verbessert: 75 Prozent bezeichnen den eigenen Arbeitsplatz als sehr bzw. eher sicher (im Herbst 1996 waren es 70 Prozent) und 17 Prozent als sehr bzw. eher unsicher (zuletzt waren es 19 Prozent).

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